Überfall, überfällig

Kirschblütenschatten.
Kirschblütenschatten.

So lang waren die Nächte eisig, doch von einem auf den anderen Tag ist Mai, und der tut gleich so, als wär nie was anderes gewesen. Treibt uns aus der Wolle und brennt Nacken und Schultern rot, läßt Büsche und Bäume im Garten explodieren, hängt brummende Flugzeugelchen ins Himmelblau und macht die Tauben schier verrückt.

Es ist dringend an der Zeit, unterm Kirschbaum still im Blütenschatten zu sitzen und den Mauerseglern nachzuschauen.

 

 

 

Das richtige Wetter

Im Sommer wandern ist so eine Sache. Bei der Hitze? Ständig in der Sonne? Und dann der Wasserhaushalt. Wasser gibt’s ja immer an der falschen Stelle: als Gewicht im Rucksack, als Schweißfilm unter der Kleidung oder, werweiß, gar als Gewitterguß von oben.

Besser in die andere Richtung ...
Besser in die andere Richtung …

Dennoch ist der Himmel nie so dramatisch, wie wenn …

Einfache Freuden

Reifendes Getreide.
Reifendes Getreide.

Unterwegs sind es dann gar nicht die rasanten Panoramen, die üppigen Tableaus, die Sehenswürdigkeiten, die mich dazu bewegen, die Kamera hervorzukramen. Eine Linie zwischen Land und Himmel ist es meist, gar keine lange. Die Farbe des Landes und dessen, was übers Jahr darauf wächst; der Himmel voller Wetter. Die Geborgenheit im Kreis des Horizonts und all seine Versprechen.
Immer wieder versuche ich dieses Bild zu machen. Es ist wohl das, was in seiner Schlichtheit am ehesten zeigt, was für mich Heimat ist.

Gelernt

Haupterkenntnisse: Wenn man eigentlich kein Bier trinkt, kann man trotzdem mal ein Bier trinken gehen. (Wobei unter »Bier trinken« auch »Königsberger Klopse essen« zu verstehen ist.) Bestricktwerden ist toll! Blogger im richtigen Leben treffen auch.

Im Kaputten Heinrich.

Nebenbei: Es kommt tatsächlich vor, daß Träume wahr werden! Häßliches Essen kann so lustig sein. Und Spechte halten sich stets auf der der Kamera abgewandten Seite von Bäumen auf.

Beim Brewbaker in der Arminiushalle.