Ganz neu

Das ist doch etwas zutiefst Menschenfreundliches, sagt der kluge Freund: ein neues Jahr, ein frisches Blatt. Unberührt von Erlebtem, höchstens schon ein bißchen zerplant, aber: neu. Was wir dies Jahr nicht mehr schaffen, das schaffen wir im nächsten, ganz bestimmt!

Am Markierpunkt, da der Jahreskreis sich schließt, für alle Menschen gleich, sage ich allen, die hier lesen und allen, bei denen ich lesen darf, Dank! Gutes Abschließen, gute Anfänge und ein freundliches neues Jahr!

 

 

 

Zwischen Jahren

Das eine schließen. Das war kein leichtes, doch nun ist’s auch vorbei. Weg damit, hoch, ins Regal mit den Erinnerungen.

Segnungen zählen.

Jetzt aber: für eins die Augen zudrücken. Jetzt dürfen die Nächte tiefer werden, gute Verstecke. Solange der Atem ruhig geht zwischen wach und wach, haben die Träume das Wort: die aussenden wie Schiffe zu weißen Flecken auf der Karte.

Das nächste liegt schon bereit und fragt nicht; das wird sich schon bald aufschlagen und bringen, was es bringt. Fäuste ballen nutzt da nichts. Eher: Schultern.

Segnungen zählen; gut auf die Hoffnung achten; das Lachen nicht vergessen. Bei den wichtigen Dingen immer wieder fragen: warum.

 

Und wieder …

… ist es mir nicht gelungen, allen zu schreiben, denen ich schreiben wollte, alle anzurufen, mit denen ich sprechen wollte, oder gar alle zu besuchen, die ich gerne habe.

Unterwegs zum Jahresende
Unterwegs zum Jahresende

 

Gedacht habe ich an euch alle. Ich wünsche euch, was ihr braucht, und dazu die ein oder andere angenehme Überraschung. Habt überall guten Weg, zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

(Und ich hoffe sehr, daß das neue Jahr ein bißchen länger reicht als die vorigen, die doch sehr schnell alle waren.)