Ganz neu

Das ist doch etwas zutiefst Menschenfreundliches, sagt der kluge Freund: ein neues Jahr, ein frisches Blatt. Unberührt von Erlebtem, höchstens schon ein bißchen zerplant, aber: neu. Was wir dies Jahr nicht mehr schaffen, das schaffen wir im nächsten, ganz bestimmt!

Am Markierpunkt, da der Jahreskreis sich schließt, für alle Menschen gleich, sage ich allen, die hier lesen und allen, bei denen ich lesen darf, Dank! Gutes Abschließen, gute Anfänge und ein freundliches neues Jahr!

 

 

 

Zwischen Jahren

Das eine schließen. Das war kein leichtes, doch nun ist’s auch vorbei. Weg damit, hoch, ins Regal mit den Erinnerungen.

Segnungen zählen.

Jetzt aber: für eins die Augen zudrücken. Jetzt dürfen die Nächte tiefer werden, gute Verstecke. Solange der Atem ruhig geht zwischen wach und wach, haben die Träume das Wort: die aussenden wie Schiffe zu weißen Flecken auf der Karte.

Das nächste liegt schon bereit und fragt nicht; das wird sich schon bald aufschlagen und bringen, was es bringt. Fäuste ballen nutzt da nichts. Eher: Schultern.

Segnungen zählen; gut auf die Hoffnung achten; das Lachen nicht vergessen. Bei den wichtigen Dingen immer wieder fragen: warum.

 

Huch!

Dieses Weihnachten kam wieder vollkommen plötzlich und unerwartet, und vor allem direkt nach dem letzten. Ich habe mich durchaus bemüht, aber ist es menschenmöglich, allen Lieben Weihnachtsgrüße zu schicken? Ist es nicht.

Ich habe an Euch gedacht, und nun wünsche ich Euch — vollelektronisch und online — schöne Feiertage, ein gutes Fest, Zeit zum Durchatmen.

Laßt es Euch gutgehen!

Licht