Zwischen Jahren

Das eine schließen. Das war kein leichtes, doch nun ist’s auch vorbei. Weg damit, hoch, ins Regal mit den Erinnerungen.

Segnungen zählen.

Jetzt aber: für eins die Augen zudrücken. Jetzt dürfen die Nächte tiefer werden, gute Verstecke. Solange der Atem ruhig geht zwischen wach und wach, haben die Träume das Wort: die aussenden wie Schiffe zu weißen Flecken auf der Karte.

Das nächste liegt schon bereit und fragt nicht; das wird sich schon bald aufschlagen und bringen, was es bringt. Fäuste ballen nutzt da nichts. Eher: Schultern.

Segnungen zählen; gut auf die Hoffnung achten; das Lachen nicht vergessen. Bei den wichtigen Dingen immer wieder fragen: warum.

 

 

 

 

0 Kommentare zu „Zwischen Jahren

  1. Drei Worte bloss, liebe Lakritze, die mir unsere Begegnung untermauert.
    Mehr Lachen – warum.
    Statt andauernd nur wie fragen endlich damit beginnen, warum zu fragen.
    Sie nehmen meine kommenden Blogthemen voraus. Das nennt man die Avantgarde.
    Ich wünsche Ihnen einen gediegenen Jahresübergang,
    Herr Ärmel

      1. Vielen Dank – im Moment fehlen sie leider sehr. Aber das ist ja die Übung in desen Zeiten.
        Haben Sies gut – das wünsche ich Ihnen…

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