Visuelle Enthauptung, virtueller Haarschnitt

Praktische Lektion in Sinnesphysiologie gefällig?

Dieses Video von Richard Wiseman demonstriert in 59 Sekunden den berühmten blinden Fleck und zeigt eindrucksvoll, wie das Hirn damit umgeht.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=O7jpJ12lBjg]

(hier im Vollbildmodus)

Und mit Flashplayer und Kopfhörern (ohne klappt’s nicht) kommt man online zu einem Haarschnitt:

vbarb

[Hier funktioniert es noch.]

Luigi, der virtuelle Friseur, erledigt das schnell und kompetent — und verdeutlicht auf unterhaltsame Weise die Rechenleistung des Gehirns.

Ich empfehle unbedingt das anschließende Fönen!

Für Elstern

Nicht umsonst hieß es einmal »weißes Gold«: Porzellan ist der Stoff, aus dem Christine Schönau ihren Schmuck macht. Und zwar Omas gute Sammeltasse, edle Rosenthal-Teller, Geschirr mit Struktur, Goldrand oder Blümchen. Teller und Gefäße werden gnadenlos und fachkundig zersägt, poliert und gefaßt und können dann um den Hals, am Ohr oder Handgelenk spazierengetragen werden.

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Ich spiele mit dem Gedanken, die ein oder andere meiner 30 bunten Tassen »in Urlaub« zu schicken …

Dialektforschung II

… diesmal aber professionell: Der „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ ist ein laufendes Projekt der Universität Augsburg.

Er soll den derzeit gültigen Sprachgebrauch in den unterschiedlichen Regionen des Landes abbilden: wie heißt „es reicht“? Wie nennt man einen „Putzlumpen“? Wie sagt man zum „Haus“ beim Fangenspielen? Man kann sich lange festlesen.

Die Daten werden in Online-Befragungen erhoben — das heißt, jeder kann mitmachen, der einen Internetzugang hat.

Klar, daß das eher die jüngeren Menschen sind, deren Sprachgebrauch sich, auch klar, von dem älterer Generationen unterschiedet. Aber vielleicht kriegt ja jemand Oma oder Opa vor den Rechner …

Viel Vergnügen beim Stöbern und Ausfüllen!