Dialektforschung, die neueste Runde

In neuem Glanz erstrahlt der Atlas zur deutschen Alltagssprache, der mit Hilfe des Netzes eine Bestandsaufnahme unseres Sprachgebrauchs angeht. Schon seit einigen Jahren laufen Fragerunden, deren Ertrag natürlich davon abhängt, daß möglichst viele Sprecher aus möglichst vielen Regionen teilnehmen.
In der Auswertung der neunten Fragerunde erfahren Sie etwa, wo man Sie für »stickum« nicht verständnislos angucken wird, daß Kartoffeln nicht gleich Kartoffeln sind, welche Stunde um »fünf über Sieben« geschlagen hat und wie seltsam das Saarländische wirklich ist.
Und wo Sie schon dabei sind: die zehnte Runde wird gerade erhoben — dauert nur ein paar Minuten. Viel Spaß! Und, bitte, weitersagen!

Dialektforschung: weiter geht’s

Acht Fragerunden gab es bereits von den Sprachforschern der Uni Augsburg. Ziel dieses Projekts ist es, einen Atlas des aktuellen Sprachgebrauchs zu erstellen, und jeder kann per Internet mitmachen.

Gerade wurden die Ergebnisse der achten Runde veröffentlicht: Wo wird mit »Mörtel«, wo mit »Speis« oder gar »Malta« gebaut? Wo zahlt man mit »Groschen«, wo mit »Zehnern«? Gibt’s Ärger wegen einer »Zwille«, einer »Katsche« oder einer »Fletsch«? Sicher gibt es drängendere Fragen, aber die Freude an den hübschen Wörtern ist den Klick wert.

Und dann am besten gleich die Fragen für Runde 9 beantworten.

Mehr Dialektforschung

Ich hatte es vor einer ganzen Weile schon mal im Blog; nun geht es weiter — das Projekt »Atlas zur deutschen Alltagssprache« der Uni Augsburg fragt zum achten Mal.
Auch die Ergebnisse der siebten Runde sind frisch veröffentlicht: Wird man bei Ihnen verklopft oder verkloppt? Schwimmen in den Teichen Ihrer Gegend Wasserlinsen oder Entenflott? Und bestellt man in einer Bäckerei bei Ihnen professionell einen Hefegebäckmann?
Viel Vergnügen!

Dialektforschung II

… diesmal aber professionell: Der „Atlas zur deutschen Alltagssprache“ ist ein laufendes Projekt der Universität Augsburg.

Er soll den derzeit gültigen Sprachgebrauch in den unterschiedlichen Regionen des Landes abbilden: wie heißt „es reicht“? Wie nennt man einen „Putzlumpen“? Wie sagt man zum „Haus“ beim Fangenspielen? Man kann sich lange festlesen.

Die Daten werden in Online-Befragungen erhoben — das heißt, jeder kann mitmachen, der einen Internetzugang hat.

Klar, daß das eher die jüngeren Menschen sind, deren Sprachgebrauch sich, auch klar, von dem älterer Generationen unterschiedet. Aber vielleicht kriegt ja jemand Oma oder Opa vor den Rechner …

Viel Vergnügen beim Stöbern und Ausfüllen!