Pokalüberreichung

Zwei Wochen stand der griechische Herr nackig in meinem Blog herum (warm genug war’s ja), um Bildunterschriften anzuziehen. Danke allen, die mitgetextet haben!

Zwei Personen, drei Einreichungen in Konkurrenz, und es ist wirklich schwierig. Schade, daß es keine dreiseitigen Münzen gibt. Mit Zahnbürsten kämpft sich’s schlecht, da hat Herr hubbie recht; auch Frau liueas flammende Rede für kostenlose Zahnpflege fand ich mitreißend; aber dann:

Ein garde! Ich verlange satisfaction! Schweinchenrosa bin ich untendrunter nicht, das werden Sie zurücknehmen! [liuea]

Man weiß nicht, wird er mit der Zahnbürste zum Angriff übergehen, oder wird er sich zum Beweis ganzkörperschrubben? Damit geht der Pokal ein weiteres Mal nach Wien, wo wir uns dann zum nächsten Freitagstexter wiedersehen. [Nachtrag: es wird der übernächste Freitag! Eine Woche Sommerferien!] [Noch’n Nachtrag: es ist Mittwoch, und weiter geht’s!] Wie schön!

Fort mit dem Pokal.

Ein Winterbild hatte ich hervorgekramt, oder – passend zu den aktuellen Temperaturen – ein Heizperiodenfoto. Ich danke allen Teilnehmerinnen und Mittextern, denen das nicht zu heiß war!

Bei Frau Geschichtenundmeer geht das Holz, bei Karu kommt es; vor der Hüttn finden es Herr wvs wie Herr Rain; Herr Schlabonski zieht Kachelmann mit in die Sache, und hubbie trägt das goldene Pefferkorn für Kürze davon. Der Pokal geht dieses Mal mit Karacho an den Herrn booomerang für folgenden Streich:

Im Friseurladen „Hair Jemine“ werden neue Scheitel angeliefert.

Da hat er doch glatt einen Friseurnamen (beängstigend realistisch) untergebracht. Und ich muß mir die ganzen Holzköpfe vorstellen, die den Laden verlassen …

Nächster Freitagstexter also wieder im benachbarten Ausland, von dem uns eine gemeinsame Sprache trennt. Oder so. Bis dahin!

Gute Reise, Digitalpokal!

Auf den Straßen herrscht Leere, die städtische Geräuschkulisse klingt ländlich, nicht mal auf dem Freitagstexterbild ist was los – aber in den Kommentaren darunter, da treffen sich mehr als zwei Leute. Danke fürs Mittexten!

Das Thema war: Entkommen. Gleich zwei Gameshow-Zitate gab es, und, ja, meine Herren, ich kenne sie beide. Eskapistisch ist auch Karus Lob des Virtuellen, wo die Familienväter stundenweise ausgelagert werden. Hubbie kann sogar dem aktuellen Erreger etwas Positives abgewinnen. Der Herr Boomerang bekommt den silbernen Reimdich-Löffel; der Goldeimer hingegen wandert in hohem Bogen nach Berlin, und dann muß ich erst mal den Kaffee aus meiner Tastatur schütteln.

Schon fast die Hälfte für den Adventskalender vorbereitet.

Genial (und von einer geradezu rührenden Normalität) – jetzt schon an Weihnachten denken! Wir haben ja sonst nix vor.

Das heißt, der nächste Freitagstexter wird auf dem Gartengrundstück von Herrn Ackerbau ausgetragen. Ich lese sicher mit.

Pokalschubs

Das war doch mal was: Während ringsum alles runterfährt, hat der Freitagstexter satte neun Bildunterschriften erbracht. Danke allen! Hat mich gefreut!

Die Versammlung von Käfern an einem Straßenschild hat verschiedenste Assoziationen ausgelöst: Flugtechnisches, Sortiertechnisches, Geographisches, Ökologisches, die diversen bugs, die uns derzeit belästigen, ein Ohrwurm war auch dabei: … up, up to the sky … – argh, Herr Boomerang! Aargh!!

Zum Siegerbeitrag küre ich hiermit den von Karu, eine Weisheit, die schon immer gestimmt hat (von VW bis Insekt):

Wer ganz nach oben will, braucht Vitamin B oder einen Flugschein.

Damit geht der Pokal an den Niederrhein, wo wir uns nächsten Freitag wiedersehen, wenn es heißt: texten Sie bitte hier!

Und weiter geht’s: Freitagstexterpokalverleihung

Aller guten Dinge sind drei. Drei Unterschriften gab’s zu meinem Tonfigürchenfoto, und ich mochte sie alle. Aber der Modetrend, den Roswitha hier ausgemacht hat, hat mir doch ganz besonders gefallen. So was wie antike Jogginganzüge. Allein die Vorstellung, wie die Laufstege so aussehen …

Zugegeben, diese Unisex- Lendenschurze sind nicht Haute Couture. Aber sie sind einfach und praktisch, benötigen wenig Arbeit bei der Wäschepflege und können individuell angepasst werden. Interessant ist vielleicht, dass sich der einheitliche Gesichtsausdruck beim längeren Tragen des Schurzes von selbst ergibt. [Roswitha/quercus]

Damit geht der Pokal, mit frischem Leinen gewienert, in den warmen Süden des Landes. Möge er keine Ruhe finden!

Vielen Dank fürs Mitmachen, ob mit oder ohne „Webloch“ (sagt p.m.)! Der nächsten Freitagstexter findet dann bei quercus auf Blogspot statt. (Vermutlich wieder ohne mich; ich kann da selten bis gar nicht kommentieren …)

Zum neuen Jahr: Pokal mit F

Das wichtigste zuerst: Ein gutes neues Jahr allen Leserinnen und Lesern!
Jahr gibt’s für alle, Pokal nur einen. Daher habe ich mich nach dem letzten Lebkuchen der Saison und zwei Kaffee der Jurytätigkeit gewidmet und war von den Einträgen höchst entzückt. Herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben!
Von Liebesdrama über Verkehrschaos bis zu Umweltkatastrophe war alles dabei; dazu noch eine Redensartüberkreuzung und die hübsche Vorstellung, die Stadtvögel könnten versuchen, sich im Straßenbelag zu verewigen (nun ja, bei der Aufmerksamkeitsspanne …).
Den Vogel abgeschossen hat dann aber mit dem letzten Eintrag Frau liuea:

Tango fandango di Paloma fantoma

HAHAHA! Und dann auch noch: Fünf Wörter, zwei Reime – Chapeau!

Zum nächsten Freitagstexter sehen wir uns dann wohl auf Antville wieder. Ich freue mich!

Freitagstexter: da geht er hin, der Pokal

’s ist Winterszeit, und im Schein der Wohnzimmerlampen wächst die Texterfreude. Wie schön: neun Unterschriften sind es geworden, unter immerhin fünf konkurrierenden hatte ich zu wählen. Es ist schwierig wie immer; ich mag den Drall zum Science Fiction, den das Ganze einerseits genommen hat, und andererseits den Entwurf autofreier Utopien, wie sie mir selbst vorschweben. Auch der biologischen Erklärung des Bildes kann ich einiges abgewinnen. Gewonnen hat aber dann doch, wie eigentlich stets im Leben, die Verwaltung: Der Herr Stresemann kennt sich im Dschungel der Verordnungen aus.

In Münster hat jeder vierte Einwohner einen Hund und jeder Einwohner bis zu drei Fahrräder. Statistisch gesehen kommt bei 12 Hektar Bäumen auf jeden Münsteraner ein Baum. Es soll aber in Münster auch Bäume geben, die haben ihr eigenes Rad, sofern sie keinen Hund halten dürfen.

Die Vorstellung von hundehaltenden Bäumen hat mir gefallen; getoppt wird das nur noch von Bäumen, die Fahrrad fahren …

Vielen Dank an alle Kommentatoren, die mit Wettbewerb, die außer Konkurrenz und die einfach so; hat Spaß gemacht! Und dann auf zum nächsten Bild bei Herrn Stresemann.

Wird sicher ganz normal!

Freitagstexter: Pokal, einer nur

Es war eine erfreulich große Runde diesmal, jede einzelne Bildunterschrift wäre preiswürdig, und ich habe nur einen Goldeimer zum Weggeben – ihr seid gemein. Aber was muß, das muß. Unter Zuhilfenahme einer Tasse Kaffee habe ich beschlossen: der Pokal reist in den hohen Norden, wo Fjonka weiß, was ordnungsliebende Bürger mit so einer heruntergekommenen Immobilie anfangen würden.

„Immer datselbe mit die Ittaljeners, Else, die haben dat nit mit dat ordentlische. Wenn isch dat hier inne Hand hätte, dat säh hier abber anders aus!“

Eine Unterschrift der Kategorie Aus dem Leben; beim Lesen kehrt sich der Gang ganz von allein und füllt sich mit Läufern, schmiedeeisernen Lämpchen ausm Baumarkt und Plastikpalmen. Hu!

Ich danke allen, die lapidar, poetisch, ausufernd und phantasievoll getextet haben und hoffe, man sieht sich wieder beim

zwischen Bienen und Katzen!

Freitagstexter: Pokalkette

Die Würfel sind gefallen: es kann nur einen geben, einen Bildtitel, meine ich. Roswitha sieht dem Herrn aus Gips die Furcht vor Touristen ins Gesicht geschrieben – ich bin sicher, genau so sähe das aus; bei Liuea spricht der Heiland Wienerisch, das gefällt mir persönlich ja sehr gut; aber dieses Mal geht der Kelch Pokal an die Frau Wildgans für klare Diagnosen:

Nein, ich gebe keine Interviews. Mein Herz rappelt heuer wieder nicht im Rhythmus! Habe später einen Termin bei Schwester Singula im Herz-Jesus-Haus!

Tusch! Trara! Frau Wildgans, bitte übernehmen Sie!

Vielen Dank an alle, die geguckt, gelesen und mitgemacht haben! Man sieht sich beim

Freitagstexter: Pokalweitwurf

Ist ja nie ganz einfach, und ich habe wirklich gegrübelt. Mir gefiel quercus’ unerwartetes Wiedertreffen (und möglicher Auftakt zum Racheakt), auch für Herrn Bubos direttissima spricht einiges; man hat ja nicht mehr ewig Zeit. Aber der Roman in Kurzform, der von Herrn Boomerang aus Österreich kam, hat dann doch den Vogel abgeschossen.

„Entschuldigen Sie, dass ich Sie jetzt so unvermittelt und ungestüm anspreche, aber es lässt mir keine Ruhe: Waren Sie neulich auch schon mal da?“
„Hach, das ist… also…
Ich habe mir das schon letzte Woche gedacht. Aber wissen Sie, als ältere Dame einen Herren im besten Alter einfach so von der Seite… Hihihi, dann habe ich mich also nicht getäuscht. Das freut mich.“
„Freitags ist es hier am schönsten, finde ich. Gleich am Morgen. Der Gärtner macht nämlich Donnerstags am Abend seine Runde, dann ist der Rasen noch ein bisschen grüner.“
„Oh, sie haben einen Blick fürs Detail, das merke ich schon. Das sieht man auch an Ihrem Stock, elegant.“
„Mahagoni. Den hatte mein Großvater schon, sowas würde man heute ja verbieten! Ein Familienerbstück sozusagen. Meine kleinen Fingerchen haben ihm diesen Gehstock immer wieder nachgetragen, wenn er ihn vergessen hatte. Er hat ihn ja gar nicht gebraucht. Und wissen Sie was? Ich hab ihn auch nur aus Tradition bei mir. So hab ich meinen geliebten Opa immer an der Hand. Fast schon kindisch, auf meine alten Tage. Bin ja schon selbst 3-facher Großvater.“
„Familie ist was schönes. Wenn man eine hat.“
„…“
„…“
„Sagen Sie nicht…“
„Der Lauf der Zeit…“
„Hmmm. Finden Sie nicht auch, dass es an der Zeit wäre, für einen guten Tee?“

Liebe, Drama, dunkle Vergangenheit! Könnte ein Krimi werden, ein Lebensratgeber oder ein Roman in Adelskreisen – alles drin. Darum geht der Digitalpokal wieder einmal nach Wien; da wird er’s gut haben, da gibt es nämlich Schnuck.

Ich danke allen, die mitgemacht haben, und hoffe, man sieht sich wieder beim

im benachbarten Ausland!