Freitagstexter: Pokalpaket!

Vergangene Woche gab’s zum Freitagstexter Fell in Folie, Pelz unter Plastik, ein verpacktes Tier. Zwölf Betextungen machten mir die Wahl schwer; schließlich gibt’s nur einen Goldeimer aus Glitzerpixeln. Vielen Dank fürs Mitmachen an sämtliche Mitmacher!

Von Bison über Kalb, Unschaf, Dracula bis hin zu Chewbacca kam hier alles in die Tüte, wahlweise als Geschenk, Festtagsfrischfleisch, Postrücksendung, Museumsexponat, Beweisstück, Astronaut oder auch beim Duschen.

Der Herr Ackerbau, Fachmann für Angesprühtes und Abgestelltes aus dem ländlichen Berlin, hat es dann aber hinbekommen, in der kleinen Tierschau noch Katzencontent unterzubringen. Ich meine, Katzen!! Daher: Tusch, tärä, tschingklang —
 

Es gibt Leute, die schaffen es nicht einmal, die Katze im Sack zu kaufen!

Damit geht der heutige Freitagstexterpokal mit Schwung in die Hauptstadt, und zum nächsten Betexten treffen wir uns dann hoffentlich alle beim

— bis dahin!

 

 

Freitagstexter: Pokal, Pokal!

Was macht ein Einwegrasierer an der Uferkante? Das war Aufgabe beim vergangenen Freitagstexter. Vielen Dank allen, die mitgedichtet haben!

Diesmal gingen, wenn ich recht zähle, acht Unterschriften ins Netz.

Bronze geht an la-mamma mit einem Werbeclaim, den ich gar nicht fertiglesen kann ohne Schaudern:
„Nie wieder lästiges Verhängen von Seeigelstacheln in Ihren Fußsohlen!“
Da hopst man innerlich in Sympathie mit über den Strand.

Silber geht an liuea für ihr poetisches Manifest:
ich rasiere solange zeilen in den fels, bis das wasser sie mir vergibt.
Ein schönes Bild: Gravieren und Schleifen, und die Zeit macht sowieso alles glatt.

Der große Goldeimer hingegen geht an den Herrn Wortmischer, der Popkulturzitat mit Mehrsprachigkeit kombiniert:
God shave the dolquin
Unrasierte Delphine hat Gott gewiß nicht gewollt.

 

God shave the dolquin

Tusch, Applaus, und wir sehen uns dann hoffentlich bald wieder in der Gedankenschmiede!

 

 

Freitagstexter: Weg mit dem Bembel.

Ein rotgefliester Flur mit Aufzug, ein lachender Schnorrergott vorm Landeskriminalamt — das war die Vorlage zum dieswöchigen Freitagstexter. Vielen Dank allen fürs Mittexten!

Die Entscheidung, wer den dieswöchigen Pokal bekommt, ist wirklich nicht ganz einfach. Sechs Beiträge gab es. Die kriminelle Energie der goldenen Gottheit konnte kaum jemand ignorieren. Ein-Satz-Geschichtchen steuerten Frau Trippmadam und Herrn Solminore bei. Beat Company verschafft dem Arm des Gesetzes einen Auftritt; Herr Ärmel stellt eher die spirituelle Komponente in den Mittelpunkt.

Den Sonderpreis für Kürze (die T.-Witter-Medaille wider jede Zeitverschwendung) trägt jedenfalls bee davon:
„Taschendiebstahl? Bitch, pleeeeze!“
(Ich möchte jetzt lieber nicht zu genau drüber nachdenken, was denn dann.)

Aber dann war da noch Frau Anhora. Ich las die Bildunterschrift, dachte: hä?, las noch mal und mußte dann mindestens so lachen wie der goldige Herr auf dem Bild. Also, das ist dermaßen unverschämt meta-verwirrend, da muß sofort ein Pokal drauf:
„Der Geist ist die Quelle aller Verwirrung.“
(Buddha)

(Und jetzt wüßte ich gern, was sich im Landeskriminalamt abgespielt haben muß, wenn der Herr (B.?) mit so einem Gesicht aus dem Aufzug steigt.)

 

„Der Geist ist die Quelle aller Verwirrung.“
(Buddha)

Glückwunsch, liebe Anhora! Dann sehen wir uns hoffentlich demnächst hier: