Das Telefonat aufschieben, bis der Tag hinreichend sonnig ist und die Vögel laut genug singen, denn schlimmer hätte es ja, machen wir uns nichts vor, kaum kommen können; sie dann so gefaßt vorfinden, es gibt kein Wort dafür als: tapfer; natürlich traurig, aber den Blick nach vorn, die Jahre noch nehmen, hätte sonst ja keiner was von, weitermachen, was sonst, und wie’s denn zuhause ginge, doch hoffentlich gut; am Ende versprechen, sich selbst am meisten, bald vorbeizuschauen; und dann, in Sonnenschein und Vogelgezwitscher, heulen müssen wie ein Schloßhund.
Schlagwort: letzte Dinge
30 bunte Tassen — sechzehn
Diese beiden Tassen sind meine traurigsten. Sie kamen in einem Paket aus Japan, ein Geschenk des Liebsten. Er hatte auf Reisen an meinen Geburtstag gedacht. Ich konnte mich nie revanchieren.
Obwohl das Leben, wie ich inzwischen weiß, weitergeht, benutze ich sie nicht oft.
