Ist denn schon wieder Freitagstexter?

Vom Herrn Schlabonski habe ich da einen Pokal eingesackt, digital und besser poliert als das Objekt der letzten Betextung. Danke! Und nun will der Bembel vor allem eins: weiter. Für den neuen Freitagstexter wechselt er das Verkehrsmittel …

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So will es das Regularium: Bildunterschrift einfallen lassen, bis Dienstagmitternacht hier in einen Kommentar tippen, Spaß haben. (Wer nicht riskieren will, den Freitagstexter selbst ausrichten zu müssen, möge „außer Konkurrenz“ dazu vermerken.) Am Mittwoch werde ich dann höchst subjektiv und vollkommen intransparent, aber unumstößlich entscheiden, wo der Pokal als nächstes Station macht.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

Kommet in Scharen, textet, was das Zeug hält! Viel Spaß!

 

 
 

Zum Jahresende: Flusensieb

Während andere zum Jahresende in die Kristallkugel blicken, schaue ich in mein Flusensieb: da findet sich nicht, was die Zukunft bringt, sondern was in der Vergangenheit gefehlt hat; Seltsames und nur allzu Erklärliches; natürlich Marienkäferlarven und Abwesenheitsbenachrichtigungen und einiges von der Kategorie Was erlaube Algorithmus?

lakritz puding
lakritz kohl
lakritz fluss

… ähmja.

wozu ist lakritz gut

Weiß ich nicht; aber ist gut, doch.

text abwesenheit inge weihnachten

(Mehrfach gesucht.) Inge, wer auch immer Sie sind: personalisierte Texte müssen Sie sich selbst schreiben.

hirschhornsalz vergessen aufzulösen

Ist mir auch schon passiert. Nicht so tragisch, nur optisch nicht so hübsch.

kilt hochgeweht und schottenärsche zu sehen

Hier, bei mir? Ganz gewiß nicht.

käfer auf fensterbank ist immer auf dem rücken grüne flüssigkeit beim töten

Was Sie in Ihrer Freizeit machen, geht mich ja nichts an; aber ich finde, das geschieht Ihnen recht.

ackerbau in pankow

Kenne ich. Gute Wahl; einfach hier entlang.

Bitte, gern geschehen!

 

 

Freitagstexter: Pokal, einer nur

Es war eine erfreulich große Runde diesmal, jede einzelne Bildunterschrift wäre preiswürdig, und ich habe nur einen Goldeimer zum Weggeben – ihr seid gemein. Aber was muß, das muß. Unter Zuhilfenahme einer Tasse Kaffee habe ich beschlossen: der Pokal reist in den hohen Norden, wo Fjonka weiß, was ordnungsliebende Bürger mit so einer heruntergekommenen Immobilie anfangen würden.

„Immer datselbe mit die Ittaljeners, Else, die haben dat nit mit dat ordentlische. Wenn isch dat hier inne Hand hätte, dat säh hier abber anders aus!“

Eine Unterschrift der Kategorie Aus dem Leben; beim Lesen kehrt sich der Gang ganz von allein und füllt sich mit Läufern, schmiedeeisernen Lämpchen ausm Baumarkt und Plastikpalmen. Hu!

Ich danke allen, die lapidar, poetisch, ausufernd und phantasievoll getextet haben und hoffe, man sieht sich wieder beim

zwischen Bienen und Katzen!

Freitagstexter: Muß ja!

Sylvia hat gesprochen, der Pokal für Danebenbenehmen steht wieder bei mir; ich also in die Archive, gegraben und alte Bildchen abgestaubt, und hier wären wir nun. Meine Damen und Herren:

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Bitte betexten, nach alter Freitagstextersitte bis zum Dienstag, Schlag Mitternacht. Jedes Ergebnis des Betextungsprozesses bitte in den Kommentaren vermerken. Es muß nicht lustig, darf auch absurd, kann sogar auf den ersten Blick unverständlich sein – alle Kommentare werden in Betracht gezogen und am Mittwoch die Siegerin, der Sieger bekanntgegeben, die/der, wofern über ein eigenes Blog verfügend, dann die nächste Runde veranstaltet.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

Frisch zu! Tut nicht weh, ist nur Text!

 

 

Freitagstexter: Pokalkette

Die Würfel sind gefallen: es kann nur einen geben, einen Bildtitel, meine ich. Roswitha sieht dem Herrn aus Gips die Furcht vor Touristen ins Gesicht geschrieben – ich bin sicher, genau so sähe das aus; bei Liuea spricht der Heiland Wienerisch, das gefällt mir persönlich ja sehr gut; aber dieses Mal geht der Kelch Pokal an die Frau Wildgans für klare Diagnosen:

Nein, ich gebe keine Interviews. Mein Herz rappelt heuer wieder nicht im Rhythmus! Habe später einen Termin bei Schwester Singula im Herz-Jesus-Haus!

Tusch! Trara! Frau Wildgans, bitte übernehmen Sie!

Vielen Dank an alle, die geguckt, gelesen und mitgemacht haben! Man sieht sich beim

Freitagstexter: Auf ein neues!

Wieder einmal abgestaubt bei bei Frau Liuea, also gibt es ein weiteres Bild zum Betexten:

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Ganz recht, diesem Bild fehlt die Unterschrift. Wie auch immer die sein mag: bitte in die Kommentare schreiben! Dienstagmitternacht ist Schluß mit Beitrag; dann wird der Pokal wieder in die Runde geworfen. Möge sie eine große sein.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

 

 

Freitagstexter: Pokalweitwurf

Ist ja nie ganz einfach, und ich habe wirklich gegrübelt. Mir gefiel quercus’ unerwartetes Wiedertreffen (und möglicher Auftakt zum Racheakt), auch für Herrn Bubos direttissima spricht einiges; man hat ja nicht mehr ewig Zeit. Aber der Roman in Kurzform, der von Herrn Boomerang aus Österreich kam, hat dann doch den Vogel abgeschossen.

„Entschuldigen Sie, dass ich Sie jetzt so unvermittelt und ungestüm anspreche, aber es lässt mir keine Ruhe: Waren Sie neulich auch schon mal da?“
„Hach, das ist… also…
Ich habe mir das schon letzte Woche gedacht. Aber wissen Sie, als ältere Dame einen Herren im besten Alter einfach so von der Seite… Hihihi, dann habe ich mich also nicht getäuscht. Das freut mich.“
„Freitags ist es hier am schönsten, finde ich. Gleich am Morgen. Der Gärtner macht nämlich Donnerstags am Abend seine Runde, dann ist der Rasen noch ein bisschen grüner.“
„Oh, sie haben einen Blick fürs Detail, das merke ich schon. Das sieht man auch an Ihrem Stock, elegant.“
„Mahagoni. Den hatte mein Großvater schon, sowas würde man heute ja verbieten! Ein Familienerbstück sozusagen. Meine kleinen Fingerchen haben ihm diesen Gehstock immer wieder nachgetragen, wenn er ihn vergessen hatte. Er hat ihn ja gar nicht gebraucht. Und wissen Sie was? Ich hab ihn auch nur aus Tradition bei mir. So hab ich meinen geliebten Opa immer an der Hand. Fast schon kindisch, auf meine alten Tage. Bin ja schon selbst 3-facher Großvater.“
„Familie ist was schönes. Wenn man eine hat.“
„…“
„…“
„Sagen Sie nicht…“
„Der Lauf der Zeit…“
„Hmmm. Finden Sie nicht auch, dass es an der Zeit wäre, für einen guten Tee?“

Liebe, Drama, dunkle Vergangenheit! Könnte ein Krimi werden, ein Lebensratgeber oder ein Roman in Adelskreisen – alles drin. Darum geht der Digitalpokal wieder einmal nach Wien; da wird er’s gut haben, da gibt es nämlich Schnuck.

Ich danke allen, die mitgemacht haben, und hoffe, man sieht sich wieder beim

im benachbarten Ausland!

Freitagstexter: Wiedersehen macht Freude.

Nachdem ich bei Frau Liuea den Freitagstexter-Pokal eingesackt habe, für ein schattiges Tattoo, wähle ich für den dieswöchigen Freitagstexter das Gegenlicht und werfe folgendes Bild in die Runde:

[Hier fehlt doch was?!]

Kommt und textet in Scharen! Wüste Geschichten, obskure Zitate, fromme Sprüche – alle sind willkommen; Ruhm und Ehre winken und ein schöner virtueller Pokal; und das Kleingedruckte: eine mögliche Konsequenz ist, den nächsten Freitagstexter ausrichten zu müssen.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde. Am Dienstag wird in den mitternächtlichen Hut gegriffen und willkürlich, aber zielsicher die allerallerschönste Bildunterschrift herausgefischt.

(Das ist die volle Größe, das Bild stammt aus einer Zeit, als es im Internet noch eng und gemütlich war und alles etwas kleiner sein mußte. Tut mir leid.)

 

 

Nu ma langsam!

Das wär was. Da warte ich schon lange drauf und würde mich freuen wie ein Schneekönig, wenn wir das endlich auch hätten: ein generelles Tempolimit. Sah nicht danach aus, nachdem es zu Beginn des Jahres vom aktuellen Verkehrsminister reflexhaft vom Tisch gewischt worden war; aber immerhin: nicht alle Bürger dieses Landes sehen im Rasendürfen ein Kulturgut.

Es gibt eine Petition für 130 auf deutschen Autobahnen. Wenn die bis zum 3.4. fünfzigtausend Unterzeichner findet, dann muß immerhin mal im Petitionsausschuß drüber geredet werden. Und vielleicht kriegt dann auch die CDU/CSU mit, daß freie Fahrt nicht mehr der alleinige Lebenszweck freier Bürger ist.

Ich würde mich wirklich freuen – ein kleiner Schritt, um die größte ökologische Fehlentwicklung der Zivilisation rückgängig zu machen. Dann bitte weiter: Autos raus aus den Städten, Parkplatz zu Wohnraum. Dienstwagen abschaffen. Pendlerpauschale für Öffentliche, Fahrrad und Fußweg. Raumplanung für Fußgänger. Und so weiter. Man könnte echt was draus machen.

Zur Petition für 130