0 Gedanken zu „Paßt.

    1. Meine queere Lieblingsaktion stammt aus Marburg an der Lahn. Da hat sich, wo die Burschenschaft Teutonia immer wieder unangenehm in Erscheinung trat, kurzerhand eine Tuntonia gegründet. Und wenn die Teutonen auf die Straße gingen, waren meist die Tuntonen nicht weit.

  1. Ich bin sehr glücklich darüber, daß es im deutschen Sprach- und Schreibraum noch Leute gibt, die das ß dorthin setzen, wo es nach alter Väter — wahlweise auch Mütter — Sitte hingehört.

      1. Kürzlich hat eine Bloggerin, die ich sonst sehr schätze, angesichts der klassischen Orthographie in einer Neuerscheinung geschimpft, es „gehe ihr auf den Zeiger“, daß manche Verlage immer noch in alter Rechtschreibung drucken. Das Schlimme ist ja, daß morphologisch motiviertes ß nach Kurzvokal am rechten Silbenrand mittlerweile als altmodisch wahrgenommen wird — und nicht mehr umgekehrt das gräßliche ss als schrill modernistische, ephemere Modeerscheinung.

    1. Ich halte es mit Adelung, weil ich sein Silbentrennungskonzept sinnvoll finde. Aber ich habe eh ein Herz für die Schwarze Kunst.
      Für mich ist das End-ss eine stete Erinnerung an diese halbgare, schlecht vorbereitete und schlampig durchgeführte Reform, die aber auch gar nichts verbessert hat. Darum boykottiere ich’s in meinen privaten Schriften mit Genuß.

  2. Ach, wie lustig! Obwohl…wenn man genau hinschaut….das kleine Mädchen trägt ja auch ein Kleidchen, ein Hängerchen. Aber chicer, eleganter und wesentlich figurbetonter ist natürlich das Kleid der Mama…smile*
    LG von Rosie

Antworte auf den Kommentar von rotewelt Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert