Meine queere Lieblingsaktion stammt aus Marburg an der Lahn. Da hat sich, wo die Burschenschaft Teutonia immer wieder unangenehm in Erscheinung trat, kurzerhand eine Tuntonia gegründet. Und wenn die Teutonen auf die Straße gingen, waren meist die Tuntonen nicht weit.
„Noo“ (sprich nü) = now. „The“ dürfte klar sein. Allerdings sagt man im Standardenglisch nicht „the now“. „Ja, aber sofort!“ wäre auf Deutsch unidiomatisch, mir fällt spontan „Mook wi!“ oder „Ja, sischer dat!“ als Lokalisierung ein, muss natürlich je nach Kontext modifiziert werden. Hier ist eine Erklärung: http://uk.ask.com/question/what-does-och-aye-the-noo-mean
Ich bin sehr glücklich darüber, daß es im deutschen Sprach- und Schreibraum noch Leute gibt, die das ß dorthin setzen, wo es nach alter Väter — wahlweise auch Mütter — Sitte hingehört.
Kürzlich hat eine Bloggerin, die ich sonst sehr schätze, angesichts der klassischen Orthographie in einer Neuerscheinung geschimpft, es „gehe ihr auf den Zeiger“, daß manche Verlage immer noch in alter Rechtschreibung drucken. Das Schlimme ist ja, daß morphologisch motiviertes ß nach Kurzvokal am rechten Silbenrand mittlerweile als altmodisch wahrgenommen wird — und nicht mehr umgekehrt das gräßliche ss als schrill modernistische, ephemere Modeerscheinung.
Ich halte es mit Adelung, weil ich sein Silbentrennungskonzept sinnvoll finde. Aber ich habe eh ein Herz für die Schwarze Kunst.
Für mich ist das End-ss eine stete Erinnerung an diese halbgare, schlecht vorbereitete und schlampig durchgeführte Reform, die aber auch gar nichts verbessert hat. Darum boykottiere ich’s in meinen privaten Schriften mit Genuß.
Ach, wie lustig! Obwohl…wenn man genau hinschaut….das kleine Mädchen trägt ja auch ein Kleidchen, ein Hängerchen. Aber chicer, eleganter und wesentlich figurbetonter ist natürlich das Kleid der Mama…smile*
LG von Rosie
Einfach nur herrlich. Im wahrsten Sinne des Wortes. 😉
Toll!
„Och aye, the noo!“, antwortete der schottische Vater prompt.
Queer auf dem Vormarsch. Gut gesehen!
Meine queere Lieblingsaktion stammt aus Marburg an der Lahn. Da hat sich, wo die Burschenschaft Teutonia immer wieder unangenehm in Erscheinung trat, kurzerhand eine Tuntonia gegründet. Und wenn die Teutonen auf die Straße gingen, waren meist die Tuntonen nicht weit.
Ja, hübsch, gell? Danke.
AGT, im Schottischen bin ich nicht sattelfest. Kommt zwar oft vor, wird aber nicht erläutert: Wer oder was ist the noo?
„Noo“ (sprich nü) = now. „The“ dürfte klar sein. Allerdings sagt man im Standardenglisch nicht „the now“. „Ja, aber sofort!“ wäre auf Deutsch unidiomatisch, mir fällt spontan „Mook wi!“ oder „Ja, sischer dat!“ als Lokalisierung ein, muss natürlich je nach Kontext modifiziert werden. Hier ist eine Erklärung: http://uk.ask.com/question/what-does-och-aye-the-noo-mean
Ich habe mir die Finger wund getippt. Meine Antworten wurden jedes Mal gelöscht. Ich gehe jetzt schmollen! 🙁
Sie waren im Spam gelandet. Nichts, was sich nicht beheben ließe; aber wieso, das weiß ich auch nicht. Akismet hat manchmal ein Rad ab.
Von mir müssten auch noch welche im Spamfilter hängen (vermutlich weil ein Link drin ist, ebenso wie bei dem von EGT).
Ach nee – das ging jetzt durch. Und der Rest hat sich im Spamfilter angesammelt?
Ich bin sehr glücklich darüber, daß es im deutschen Sprach- und Schreibraum noch Leute gibt, die das ß dorthin setzen, wo es nach alter Väter — wahlweise auch Mütter — Sitte hingehört.
Also, was Kleider betrifft, die darf tragen, wer will. Aber bei ß bin ich altmodisch.
Kürzlich hat eine Bloggerin, die ich sonst sehr schätze, angesichts der klassischen Orthographie in einer Neuerscheinung geschimpft, es „gehe ihr auf den Zeiger“, daß manche Verlage immer noch in alter Rechtschreibung drucken. Das Schlimme ist ja, daß morphologisch motiviertes ß nach Kurzvokal am rechten Silbenrand mittlerweile als altmodisch wahrgenommen wird — und nicht mehr umgekehrt das gräßliche ss als schrill modernistische, ephemere Modeerscheinung.
Ich halte es mit Adelung, weil ich sein Silbentrennungskonzept sinnvoll finde. Aber ich habe eh ein Herz für die Schwarze Kunst.
Für mich ist das End-ss eine stete Erinnerung an diese halbgare, schlecht vorbereitete und schlampig durchgeführte Reform, die aber auch gar nichts verbessert hat. Darum boykottiere ich’s in meinen privaten Schriften mit Genuß.
Schön! 🙂
Ach, wie lustig! Obwohl…wenn man genau hinschaut….das kleine Mädchen trägt ja auch ein Kleidchen, ein Hängerchen. Aber chicer, eleganter und wesentlich figurbetonter ist natürlich das Kleid der Mama…smile*
LG von Rosie
.) Wahrscheinlich ist das Hängerchen das Bundesliga-Trikot von der großen Schwester.
Hahaha…das ist natürlich gut möglich!
Das war wahrscheinlich der Gleichstellungsbeauftragte.