Einfache Freuden

Reifendes Getreide.
Reifendes Getreide.

Unterwegs sind es dann gar nicht die rasanten Panoramen, die üppigen Tableaus, die Sehenswürdigkeiten, die mich dazu bewegen, die Kamera hervorzukramen. Eine Linie zwischen Land und Himmel ist es meist, gar keine lange. Die Farbe des Landes und dessen, was übers Jahr darauf wächst; der Himmel voller Wetter. Die Geborgenheit im Kreis des Horizonts und all seine Versprechen.
Immer wieder versuche ich dieses Bild zu machen. Es ist wohl das, was in seiner Schlichtheit am ehesten zeigt, was für mich Heimat ist.

0 Gedanken zu „Einfache Freuden

    1. Oh, Gebirgsdrama finde ich auch ganz schön. Oder weite Wasserflächen — herrlich. Aber dieses Zupfen an den Herzfäden, das gibt es nur bei einer bestimmten Sorte Landschaft. Der langweiligen. Muß eben Liebe sein.

  1. „In meiner Heimat/zwischen Haff und Meer/über die goldenen wogenden Weiten/muss jetzt die Roggenmuhme schreiten …“ (Mehr darf ich nicht, Willy Kramp ist 1986 gestorben.)
    Meine Heimat war und ist das zwar nicht, aber beim Anblick von Kornfeldern denke ich immer an dieses Gedicht (ja, das musste ich mal auswendig lernen).

    1. (Am Rande: jammerschade. So werden Gedichte eben nicht verbreitet. Könnte ich dichten, würde ich das unter Creative Commons-Lizenz tun. Ist ja gemeinhin nichts, was man zum Geldverdienen tut …)

  2. der Himmel voller Wetter und die Fotos,die sich wiederholen und doch jedes Mal anders sind und das Lied von Heimat singen, all das, liebe Lakritze ist einfach nur wunderbar!
    herzliche Grüsse vom Regenberg
    Ulli

    1. Danke, liebe Ulli! Bei der Durchsicht meiner Fotos war ich überrascht, wie viele sich gleichen. Ich denke mir, daß das Bild vom Berg aus anders aussehen würde, und natürlich für jeden Menschen.

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