

Hamburg ist schick, sieht bei jeder Beleuchtung toll aus. Hambug hat Kultur, Geld, Lebensart. Eine gute Partie.
Wenn diese Stadt lächelt, sieht man ihr gepflegtes Gebiß, o ja, noch das eigene; hier und da sorgfältig wieder hergerichtet. Den Familienschmuck trägt sie gut sichtbar, ist aber auch Modernem nicht abgeneigt. Nur stimmen muß es. So putzt sie sich vor jedem Spiegel, ganz ohne Scheu. Hamburg achtet auf sich.
Auch das Untendrunter kann sich sehen lassen: Fliesen oder Kunst, hell, sauber, unmißverständlich beschildert. Es riecht frisch, nach Effizienz, nicht nach Abenteuer.
Sie muß einen festen Händedruck haben und ein lautes Lachen, womöglich einen Appetit auf deftige Kost. Hat ja viel gearbeitet in ihrem langen Leben. Vielleicht wird man auch mal, wenn man sie gut kennt, an ihre weiche Brust gedrückt und kriegt einen Grog gegen die Kälte.
Aber sicher nicht beim ersten Mal. Eineinhalb Tage sind ja auch keine Zeit.
Dann man auf Wiedersehen, Hamburg.


Wenn doch alle Kartengrüße so schön bebildert und beschrieben wären.
„Auch das Untendrunter kann sich sehen lassen: Fliesen oder Kunst, hell, sauber, unmißverständlich beschildert. Es riecht frisch. Effizienz, keine Abenteuer.“ Dabei mußte ich an St. Pauli denken – passt diese Beschreibung heute auch dort? Vor Jahrzehnten war ich mal da, und damals war’s anders – aber interessant und wahnsinnig aufregend für ein junges Landei, wie ich damals eines war.
Vielleicht werde ich mir’s im Juli mal wieder ansehen, wenn ich sowieso in Hamburg bin.
Auf jeden Fall ganz liebe Grüße zurück – nach Hamburg oder anderswo
Das macht große Lust auf die Stadt.
Au ja! Hamburg ist wirklich eine bemerkenswerte und unglaublich vielseitige Stadt! Steht auf meiner „mal 1 oder 2 Jahre da leben und arbeiten“ Liste ganz weit oben!
Schön. Habe sofort eine Fahrkarte für August gelöst!
Also: Biene, Biene, oder wie man da so sagt…
Schön, dass du da warst!
🙂 Schön, daß Ihr da wart!
Zum Nil werde ich noch was schreiben, aber das steht gerade in einer langen Schlange von »zu erledigen«.
Schöne, stimmungsvolle Fotos hast Du uns beschert.
Was hab ich getan – oder nicht getan, dass ich die Kommentare nicht lesen kann?
Huch? Das ist keine Absicht. Ich vermute mal, WordPress hat einfach Schluckauf.