
Das Fieber steigt, Lesen hat keinen Zweck mehr. Die gedruckten Worte bekommen heiße Flügel, verhaken sich auf ungeheuerliche Weisen in den Hirnwindungen und benehmen sich dort nicht gut.
Schlafen ist das beste. Einfach nicht mehr zuhören, die Augen schließen. Wie spät ist es? Egal. Einmal werden wir noch wach, vielleicht zweimal, und dann ist die Welt wieder im Lot …
Zum Glück habe ich das hinter mir. Wenn ich das Bett hüten muß, ist jedenfalls immer sie dabei, die große weiße Arzberg-Tasse. Sie faßt einen knappen halben Liter Brombeerblättertee, und dank Deckel hält sie ihn von einer Wachphase bis zur nächsten warm.
Möge sie lange auf ihren nächsten Einsatz warten. Und gute Besserung allen, die sie gerade gebrauchen können.






Noch einmal: Fine China Lichte. Den Kaffeekern habe ich geschenkt bekommen (Danke, B.!), die Tassen und noch ein bißchen mehr habe ich später im Netz gefunden und ersteigert. War sicher mal eine edle Angelegenheit: blautürkis, hauchdünn, von Hand mit Gold bemalt. Bis zum Tête à tête ist es noch ein weiter Weg — ich habe genug für zwölf Personen.






