Bei Flut ist das Meer voller Schiffe, Segel vor Segel vor Segel, wie auf holländischen Gemälden des siebzehnten Jahrhunderts. Bäume am Ufer, Gebäude, Windräder sind weithin zu sehen; so ganz los läßt das Land hier nicht, immer schimmert der Horizont in seinem Griff.

Zweimal täglich geht die See stiften; dann sieht die schlammige Ebene zwischen den Fahrrinnen aus, als sei sie nie etwas anderes gewesen. Die Schiffe hier haben keine Kiele, sondern links und rechts ein Schwert, das sich beiholen läßt; ansonsten: Segel, Deck, Messe und Kabinen, wie gehabt; an Leinen ziehen, aufklaren, Dienst an der Winsch. Alles für die Zeitspannen, in denen der Dieselmotor schweigt und die Segel sich blähen, in denen das Wasser am Schiffsrumpf rauscht, wenn wir Fahrt machen und der Klipper sich reckt und leise bebt vor Freude am Wind.

Viel Vergnügen! Schön und kühl auf hoher See.
Achach, bin schon wieder zurück. Rechtzeitig zur ganz großen Hitze.
Mehr als eine Postkarte – ein Brief, der nach Salz und Wind und Glück riecht, hält man ihn vors Gesicht. Viel Freude!
Hatte ich; und ein wunderschönes Schiff. Danke!
So ein schöner Reisegruß!
Hammer, ich will auch Urlaub, deine Bilder sind so toll!
LG, Michaela