
Morgens ist es Januar; sobald die Sonne aufgeht, März. Im Lauf des Tages wird es beinah Mai. Und das hier? Das ist, was vom Herbst der Winter nicht gegessen hat.
Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt.

Ein Fluß mit breitem Kreuz und voller alter Geschichten, der tröstlich strömt — vorbei, vorbei; dazu ein frischer Wind und Wolkentheater bis zum Horizont: Traditionen soll man pflegen, und Ausbüxen mit Frau Amsel hat Tradition. Was könnte man auch besseres machen mit einem Januartag bei vierzehn Grad?

Die Wege sind gepflügt von Treckerreifen; Schlamm steht knöcheltief, und natürlich hat kein Ausflugslokal geöffnet, aber Aussicht gibt’s und Sonne. Der Winter ist ausgefallen, piepen die Meisen, und es sieht aus, als hätten sie recht. Eine Tanne schwirrt von Staren, Wiesenkräuter wagen sich ins Licht, der erste Löwenzahn leuchtet.
Ob’s wohl noch mal friert?