
Es heißt, die Zugvögel kommen zurück. Die seßhaften inspizieren ihre Nester und üben fürs Gesangsduell. Im Boden keimt und treibt und krabbelt’s und macht sich bereit für den großen, den gemeinschaftlichen Frühlingsausbruch auf Myriaden von Beinchen.
Kein Winter also für mich; kein Staubzuckerweg, keine Eiszapfen am Bachknick. Nun, dann nehme ich, was kommt: Zugvögel, verfrühtes Grün und einen Weg in die Höhe, zwischen Bäumen voller Knospen und geschliffener Vogelphrasen, ans Licht.
Schöne „Aussichten“ und ein schöner Text – mit einen Hauch von Inspiration … Danke.
Oh, ich hoffe, die Inspiration beinhaltet einen Ausflug ins Fastgrüne! Es ist herrlich; und ich hätte da Tips.
Selten war das rostig Verrottende so deutlich sichtbar neben dem frisch Sprießenden, Vergehen und Werden durch keine Schnee- und Eisschicht getrennt. Die Myriaden von Beinchen gefallen mir gut.
Das ist wirklich komisch, so ohne Winter. Ich bin sehr für das weiße Tuch, das eine Weile alles zudeckt; so eine Ruhepause ist sicher nicht nur für müde Menschen schön und nötig.
Ich habe auch darauf gewartet, das Winterruhe eintritt, jetzt habe ich kaum noch Hoffnung und jetzt wäre es auch nicht mehr gut.
Ähnliches ging mir gestern durch den Kopf, als ich den Frühling in den Startlöchern beobachtete.
Startlöcher paßt –! Ich würde sagen, der Waldboden ist voll davon.
Jetzt weiß ich auch, woran mich das Eichenblatt von Deinem Foto erinnert. An Lebkuchen, eventuell eine nicht gänzlich glasierte Pfeffernuss.
Stimmt — Lebkuchen mit weißem Guß! Wäre ich nie drauf gekommen; so winterliche Assoziationen liegen mir gerade fern. ,)
Ich bitte um die Tipps ! Kann sie gerade gut gebrauchen.
Danke 😀 und eine schöne Kampagne!
Oh, dafür nich! .))
Du bist wieder unterwegs. Wie schön.
War Zeit. (Ist eigentlich immer …)
Zwischen den Wörtern Deines Textes „grünt“ es sozusagen. Aber ist das Bild wirklich ein Frühlingsbote? In meiner Betrachtung steht nicht so sehr das Licht im Vorder- und Hintergrund, sondern die poröse Membran, zu der das Blatt geworden ist. Das Licht bringt diese zwar zur Geltung, aber ich muss dabei eher an Verfall und Erschöpfung denken. Wahrscheinlich eine Frage des Temperaments. Ansichtssache.
Gruß, Uwe
PS Ein schönes Beispiel für die „Fadenschein“-Reihe auf pixartix wäre das im übrigen auch gewesen.
Ja, der Fadenschein — es geht mir mit allen Pixartix-Motti so, die Motive häufen sich in ungeahnter Weise.
Für mich ist das Licht eindeutig ein wärmendes, frühlingshaftes; wie wenig das braune Laub dazu paßt, das der Winter nicht angetastet hat, finde ich irritierend. Ich bin gespannt, wie sich ein Jahr ohne die weiße Ruhepause anläßt.
Ganz meinerseits !