Ach, der Sommer: mein geliebter Hochsommerweg trägt sich schon mit Herbstgedanken. Ich steige mit dem Nebel aus dem Tal; die Sonne brennt mühsam ein Loch in den Himmel. Alle Mauersegler sind davongezogen, und die Lerchen schweigen.

Auf den Schlehen am Wegrand liegt blauer Staub, und aus den grünen Zipfelröckelchen der Haseln lugen Nüsse. Im Beerengestrüpp zetern Vögel mit roten oder schwarzen Schnäbeln, den Tagen fehlt schon wieder eine Stunde Licht; aber zu Mittag, da sirrt die Hitze über Getreide und Stoppeln und Gras, da trägt der Sommer seine Wetterwolkenkrone noch erhobenen Hauptes.