Frühtau

Rucksack auf Wanderweg
Die Wege rufen!

Wenn sich die Landschaft in die Kurven legt und eine Richtung schöner ist als die andere, dann stelle man sich in die Mitte einer Kreuzung und drehe sich mit geschlossenen Augen. Stehenbleiben, Augen öffnen, warten, bis die Welt wieder still ist – und los!
Hier ist die Eifel, hochgelegenes Hügelland. Vulkankegel geben ihr markante Linien gegen den Himmel; der Wald braucht etwas länger mit dem Frühling, denn das Klima ist rauh. Dafür stehen Maibäume in jedem Dorf, dicht behängt mit bunten Bändern.
Am schönsten ist sie aber, wenn man oben steht und hinunterschaut auf die Hochebenen, gelb vor Ginster, und auf Weiden voller Löwenzahn. Da schöpft sich der Atem ganz von selbst, der Rucksack drückt nicht mehr, Wurst und Apfel schmecken fast nach Abenteuer. Der Weg lockt weiter, und man könnte ewig so gehen, durch dieses Waldstück noch, nur rasch noch auf diesen Berg, und, oh, da hinten, das Kapellchen …
Nächstes Mal.
Getreidefeld Kapellchen Eifelpanorama Wiese im Nebel Ginsterblüten

0 Kommentare zu „Frühtau

  1. ist das ein zelt im grünen sack? oder die matte? du schläftst unterwegs? wie lange bist du auf wanderschaft? dürfen wir von dir von unterwegs lesen?
    juhuuuu … habs gut!

  2. Ja, so ist das in der Eifel, noch da drüben das Kapellchen, das kenne ich auch sehr gut. Und dann Blasen an den Füßen…

Antworte auf den Kommentar von fotografieundtext Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert