
Das Hücker-Moor liegt bei Hücker, nicht bei Hück, und es heißt auch nicht Hückerer Moor: Hücker-Moor also; selbst wenn es kein Moor mehr ist, sondern eher so ein See, bis eineinhalb Meter tief, heißt es, doch wer will dem schon auf den Grund gehen.
Pfade und Wege um das Hücker-Moor werden mehrfach im Jahr mit Kies und Rindenmulch bestreut. Trotzdem kommt der Morast immer wieder hoch; man kann schon mal einen Schuh verlieren zwischen den Ausflugslokalen am Nordufer des Sees, die auf Radfahrer warten und auf große Gesellschaften. (Betreiber wechseln wohl häufig; eins ist auch mal abgebrannt.)
Wer hier nicht unter einem Sonnenschirm oder am Heizpilz sitzt, fährt Bootchen im Sommer und im Winter Schlittschuh. Das Hücker-Moor hat seine Bestimmung gefunden als Kulisse der Naherholung. Auf den Speisekarten finden sich Fisch (nicht von hier), Würstchen und allerlei vom Grill, aber ganz oben in der Nahrungskette steht hier nicht der Ausflügler in der Goretex-Jacke und auch kein sagenumwobenes Moorgeschöpf — am Ende der Nahrungskette am Hücker-Moor steht sie, der textil nicht beizukommen ist, nicht chemisch und nicht mit der flachen Hand: Culex pipiens, die Stechmücke, von der ich ein Liedchen zu singen wüßte.
Gibt es denn im See keinen heimischen Fisch? Wie heisst das Lied der Stechmücke?
Baden im Moor soll sehr gesund sein.
Ich glaube, es gibt Molche. Frösche sicher auch, und Enten. Sonst vorwiegend Algen und Ruderboote.
Und das Lied der Stechmücke zählt zu den Liedern ohne Worte; ein unbeschreiblicher Ohrwurm.
Lakritze, Du hast ja wirklich schon die ganze Welt gesehen! Ich dagegen hatte von diesem Moor noch nie gehört.
🙂 Wehe, wenn sie losgelassen …
Das Lied der Stechmücke dürfte im Refrain „Patsch..“ haben, der Klang der flachen Hand auf nackter Haut 😉
Hahahaha! Genau. Und »Das juuuuckt!« in der Coda.
… und außerdem auch ein wunderschönes Foto!
Danke! Mir war es da ein bißchen zu ordentlich; aber man kann nicht alles haben.
Aber dann sieht man wenigstens, dass das Hücker Moor eben nicht in Finnland liegt, sondern …genau.
Genau. .)
Wahrscheinlich kann man Schlimmeres über Gegenden sagen.
OWL – Wer will dahin? Außer um einen Wikipedia-Artikel zu verfassen, vielleicht.
Och, ist ganz hübsch da. Sonntagsausflugsland.
Ordentlich norddeutsch die Boote aufgereiht! Obwohl ich Moore mag, würden mich die Mücken abhalten, mich im Sommer dort aufzuhalten. Im Winter mit Eis statt Wasser ist es sicher auch idyllisch.
Wenn es zufriert, das Moor, dann gibt es Schlittschuhvergnügen und überall Glühweinstände: Ein Volksfest, solange das Eis hält.
no me molesta mosquito….. pero si, sí!!!
Immer wieder frage ich mich, warum Mosquitos nie satt werden?
In der Hinsicht sind sie ziemlich menschlich: solange was da ist, wird gegessen … ,)
Das Foto ist sehr stimmungsvoll, wenn man nicht an die Mücken denkt…