Mich brennt’s in meinen Reiseschuh’n

Alle Dinge sind an ihrem Platz, die Zimmer gefegt, die Sonne lacht zum Fenster herein, und ich, ich wäre gern nicht hier.

Bäume in Glas.

Ich hätte gern Boden unter den Füßen, Weg vor mir und über mir den Himmel mit allem, was er bringt. Ich würde gern der Straße folgen, bis sie im Wald versickert. Die Luft wäre so lebendig, daß jeder Atemzug in den Lungen hüpfte; der Blick begegnete keinem anderen, nur Stämmen und der Ferne dazwischen.

Dann würde ich fünf Kilometer lang die drei Worte suchen, die den Winter fassen, mich dann drei Kilometer lang auf acht Worte einigen, und wäre die restliche Strecke diesen Worten auf der Spur …

Nun reicht es höchstens für einen Gang zum Fluß und einen Blick auf die fernen Hügel. Die anderen Spaziergänger auf der Promenade schauen, als fehle mir etwas, und so kommt es mir auch gerade vor.

0 Gedanken zu „Mich brennt’s in meinen Reiseschuh’n

  1. Hoffentlich kam das Brennen in den Reiseschuhen nicht von den einsetzenden Kältekribbeln. Also schließe ich mich den Ratschlägen an: nur nicht stehenbleiben!

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