Alle Dinge sind an ihrem Platz, die Zimmer gefegt, die Sonne lacht zum Fenster herein, und ich, ich wäre gern nicht hier.

Ich hätte gern Boden unter den Füßen, Weg vor mir und über mir den Himmel mit allem, was er bringt. Ich würde gern der Straße folgen, bis sie im Wald versickert. Die Luft wäre so lebendig, daß jeder Atemzug in den Lungen hüpfte; der Blick begegnete keinem anderen, nur Stämmen und der Ferne dazwischen.
Dann würde ich fünf Kilometer lang die drei Worte suchen, die den Winter fassen, mich dann drei Kilometer lang auf acht Worte einigen, und wäre die restliche Strecke diesen Worten auf der Spur …
Nun reicht es höchstens für einen Gang zum Fluß und einen Blick auf die fernen Hügel. Die anderen Spaziergänger auf der Promenade schauen, als fehle mir etwas, und so kommt es mir auch gerade vor.
Wie praktisch – das beugt Frostbeulen vor. 🙂
Hauptsache: nicht stehenbleiben!
Schön und mehrdeutig, das Foto und die Worte!
Ganz einfach schön lyrisch!
Einfach mal loslaufen…
Ansteckend, Deine Wanderlust und Deine Poesie.
An der Poesie würde ich mich auch gerne anstecken, mit Wanderlust bin ich schon infiziert.
Das Brennen in meinen Reiseschuhen und das Gefühl, als fehle mir was, kenne ich auch sehr gut. Schön lyrisch umgesetzt.
Hoffentlich kam das Brennen in den Reiseschuhen nicht von den einsetzenden Kältekribbeln. Also schließe ich mich den Ratschlägen an: nur nicht stehenbleiben!