Gelb gegen Grau — schlechtes Wetter steht Essen bestens.
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0 Gedanken zu „Gelb in Essen“
Soviel Gelb gibt’s bei mir im Garten noch nicht. Die Forsythie öffnet heute ihre ersten Blüten, aber die Sonne ist noch nicht kräftig genug für eine Explosion in Gelb.
Ja die Kararienvögel brauche ich nicht – aber darauf werden schon die Eichelhäher achten.
Jetzt hab ich noch mal runtergeschaut (in den Garten) und das Gelb der Narzissen und Primeln gesehen – und die Forsythien bemühen sich, gelb zu werden.
und das Schlimme ist ja, das ist kein Einzelfall. Es gibt in der Zwischenzeit überall so Papageienhäuser. In Kupferdreh ist auch eins. Und bei uns sowieso. Selbst im Sauerland, in den historischen Orten, die fast ausschließlich schwarz-weiß sind, quietschen die gelben Häuser raus.
Aber so als Farbklecks, super! Gegen diese Jahreszeit hilft nur Gelb.
„Ich frage mich, was Leute reitet, ihr Gründerzeithaus so zu streichen?“
Farbenblindheit? Oder überhaupt Blindheit? Wars nicht Steve Wonder, der behauptete „Peach ist eine Farbe für die es sich lohnt blind zu sein“?
Hübsch, vor allem der Vogel. Das Haus ist sehr schön, weiß gar nicht, was Ihr so habt. Auch Gründerzeithäuser haben ein Recht, gelb zu sein. Ich hab übrigens auch grad was Gelbes veröffentlicht. „Essen in gelb“ sozusagen. 🙂
„Anton“, sächtä Kumpel …“ Den gelben Piepmatz und seine Artgenossen habe ich letztes Jahr kennengelernt. Frau weiß doch, was sie ihrer Kulturhauptstadt und ihren Kindheitsmustern schuldig ist. Eine Brieftaube hätte ja kulturhistorisch noch besser ins Bild gepasst. Aber die war den Künstlern wohl zu unauffällig?
Kumpel Anton — was für ein Hinweis! »Wennze am überlegen fänx …«
Und die Taube wollten sie wohl nicht, weil die nicht mal angeblich mit in die Grube mußte, um die Bergleute vor Grubengasen zu warnen. Außerdem sind Tauben im Stadtbild unerwünscht.
Da muss man natürlich differenzieren. Zwischen den nichtsnutzigen schmutzigen und so gar nicht putzigen – die so überflüssig wie ihre Kröpfchen – und jenen, auf deren Rückkehr in den heimischen Schlag harrend, sich sonntags sehnsüchtige Blicke gen Himmel hoben. So viel Gedöns haben die Kulturhauptstadtaussteller ums Pütt und den Pott gemacht, da dürfen auch mal Täubchen turteln.
Ach, die Tauben. Daß die was anderes können als zu Fuß flüchten (flugfaul sind sie geworden!) und Döner aus Kopfsteinpflasterritzen kratzen, das weiß doch kaum mehr wer. Wenn ein Vogel ein schlechtes Image hat, dann die Taube, die räudige. Und dagegen ist der Kanari nicht bloß optimistisch-gelb, sondern auch als Aushängeschild ein noch ziemlich unbeschriebenes Blatt. Lülülülü-dou!
Das ist eine der drei Treppen zum Ruhrmuseum. Und doch, die Farben, wie Du sie nennst, stimmen alle! Nur schwarz fehlt noch, und der Fernblick von oben.
Soviel Gelb gibt’s bei mir im Garten noch nicht. Die Forsythie öffnet heute ihre ersten Blüten, aber die Sonne ist noch nicht kräftig genug für eine Explosion in Gelb.
Ich hoffe allerdings, Dein Garten bleibt von gigantischen Kanarienvögeln verschont.
Ja die Kararienvögel brauche ich nicht – aber darauf werden schon die Eichelhäher achten.
Jetzt hab ich noch mal runtergeschaut (in den Garten) und das Gelb der Narzissen und Primeln gesehen – und die Forsythien bemühen sich, gelb zu werden.
schöne Sachen! nur das Haus ist mir eindeutig zu gelb. Ich hab eine Gelbphobie bei schlecht angestrichenen Häusern.
lg, Tine
Wirklich schmerzhaftes Gelb, fast schon mit Neon-Effekt. Ich frage mich, was Leute reitet, ihr Gründerzeithaus so zu streichen?
und das Schlimme ist ja, das ist kein Einzelfall. Es gibt in der Zwischenzeit überall so Papageienhäuser. In Kupferdreh ist auch eins. Und bei uns sowieso. Selbst im Sauerland, in den historischen Orten, die fast ausschließlich schwarz-weiß sind, quietschen die gelben Häuser raus.
Aber so als Farbklecks, super! Gegen diese Jahreszeit hilft nur Gelb.
„Ich frage mich, was Leute reitet, ihr Gründerzeithaus so zu streichen?“
Farbenblindheit? Oder überhaupt Blindheit? Wars nicht Steve Wonder, der behauptete „Peach ist eine Farbe für die es sich lohnt blind zu sein“?
Hübsch, vor allem der Vogel. Das Haus ist sehr schön, weiß gar nicht, was Ihr so habt. Auch Gründerzeithäuser haben ein Recht, gelb zu sein. Ich hab übrigens auch grad was Gelbes veröffentlicht. „Essen in gelb“ sozusagen. 🙂
Vielleicht hat es jemand gelb gestrichen gegen Grauetageblues? Dann hätte er ja Erfolg gehabt.
Oder als Warnfarbe?
„Anton“, sächtä Kumpel …“ Den gelben Piepmatz und seine Artgenossen habe ich letztes Jahr kennengelernt. Frau weiß doch, was sie ihrer Kulturhauptstadt und ihren Kindheitsmustern schuldig ist. Eine Brieftaube hätte ja kulturhistorisch noch besser ins Bild gepasst. Aber die war den Künstlern wohl zu unauffällig?
Kumpel Anton — was für ein Hinweis! »Wennze am überlegen fänx …«
Und die Taube wollten sie wohl nicht, weil die nicht mal angeblich mit in die Grube mußte, um die Bergleute vor Grubengasen zu warnen. Außerdem sind Tauben im Stadtbild unerwünscht.
Da muss man natürlich differenzieren. Zwischen den nichtsnutzigen schmutzigen und so gar nicht putzigen – die so überflüssig wie ihre Kröpfchen – und jenen, auf deren Rückkehr in den heimischen Schlag harrend, sich sonntags sehnsüchtige Blicke gen Himmel hoben. So viel Gedöns haben die Kulturhauptstadtaussteller ums Pütt und den Pott gemacht, da dürfen auch mal Täubchen turteln.
Ach, die Tauben. Daß die was anderes können als zu Fuß flüchten (flugfaul sind sie geworden!) und Döner aus Kopfsteinpflasterritzen kratzen, das weiß doch kaum mehr wer. Wenn ein Vogel ein schlechtes Image hat, dann die Taube, die räudige. Und dagegen ist der Kanari nicht bloß optimistisch-gelb, sondern auch als Aushängeschild ein noch ziemlich unbeschriebenes Blatt. Lülülülü-dou!
Und wo rollt diese tolle Treppe? (Ich bin ja Orange-Fetischist! Obwohl es wohl eher rot/violett ist? Farbenblind, Mann halt. )
Das ist eine der drei Treppen zum Ruhrmuseum. Und doch, die Farben, wie Du sie nennst, stimmen alle! Nur schwarz fehlt noch, und der Fernblick von oben.