Mehr Garn

Gruschwitz Leinenzwirn 30, 20m

Die Schönheit der kleinen Dinge, die jeden Tag durch unsere Hände gehen: die Künstlerin Monika Mosburger vermag sie festzuhalten. In ihrer Sammlung haben sich Gegenstände des täglichen Lebens aus den vergangenen hundert Jahren und mehr erhalten. Sie fügt sie zu Bildern zusammen, die so vertraut scheinen, aber bei genauerem Blick auf Abwege führen: Was näht man eigentlich mit englischem Glacé-Garn? Auf welchen internationalen Ausstellungen wurde Zwirn prämiert? Und wie es wohl kommt, daß sich der Himmel in einem hundertjährigen, schwarzen Leinenfaden spiegelt?

Leinenzwirn, 20 Meter
Leinenzwirn, 20 Meter
Hoogen Leinen-Haushaltszwirn, 20m
Hoogen Leinen-Haushaltszwirn, 20m
Wäscheknöpfe aus Glas
Wäscheknöpfe aus Glas
Brook's Patent Glace Thread, 80 yds
Brook's Patent Glace Thread, 80 yds
Ackermann Titan, 100% Leinen 2fach, 20m
Ackermann's Titan, 100% Leinen 2fach, 20m

0 Kommentare zu „Mehr Garn

  1. Den unteren, den braunen „Ackermann’s Titan Leinenzwirn“ habe ich in meinem Fundus gerade aufgestöbert. Die neueren „Sternzwirne“ sind ja schon auf Plastiksterne gewickelt – schade – und die aktuellen sind gar aus 100% Synthetik gezwirnt. So hat alles mal ein Ende.

    Ich liebe solche Dinge – Knöpfe, Garne, praktische Nähhelfer, und sie so schön in Szene gesetzt zu sehen, finde ich phantastisch – Erinnerungen, die einfach nicht verloren gehen dürfen.

  2. Afra, mit den Fädchen ist das so eine Sache. Die kurzen wünscht man sich länger (faules Mädchen), und in den langen verstrickt man sich unrettbar.
    Meme, ich habe dutzendfach alte Garne, Knöpfe, Nadelbriefchen in der Nähschachtel, die ich nicht wegtun kann wegen praktisch und nicht benutzen wegen schön. Wenn man nostalgisch veranlagt ist, taugt man höchstens zum Museenbetreiben.

    1. Fürs Spinnen ist ja eigentlich die Mutzi zuständig, aber das kriegen wir schon irgendwie hin. 🙂
      Und machen tu ich nur Bilder. Der Leinenzwirn sitzt hübsch hinter Glas in einem Kunstwerk, ist also sozusagen im Ruhestand …

  3. Ganau gestern hab ich Kohlrouladen gewickelt und dabei auch über die Garnrolle in meiner Hand nachgedacht. Hatte sie lange nicht in Gebrauch, weder zum Nähen noch zum Kochen oder sonstwas. So schöne Fotos wären aus der Rolle aber nie entstanden.

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