Der Käse des Bösen

Im Käseladen. Die Käsefrau schneidet mir ein ordentliches Stück vom Üblichen ab. Batz, landet der Käse auf der Waage; die Leuchtziffern beruhigen sich: „Macht sechs Euro sechsundsechzig!“

Ich schlucke. Krame im Portemonnaie, in den Manteltaschen, in den Hosentaschen. „Das ist ja schrecklich — da muß ich anschreiben lassen. Ich habe nur noch fünf Euro fünfundfünfzig.“

Den Euro elf hab ich ihr dann später vorbeigetragen.

0 Gedanken zu „Der Käse des Bösen

  1. Wassily, der Studienrat hätte mir sicher gesagt, also, er habe ja immer mehr Geld in der Tasche, als er auszugeben gedenke.
    Und Ned, irgendwie war’s viel besser als gespart und mehr wert als elf Cent. 🙂

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