Vor einigen Jahren habe ich im Netz das entdeckt, was mich bislang am nachhaltigsten fasziniert: Webcomics. Sporadisch oder regelmäßig stellen meist junge, wenig bekannte Comic-Künstlerinnen und -Künstler ihre Arbeiten online. Die meisten von ihnen stammen aus dem englischen Sprachraum; unter den gut dreißig Comicautoren, die ich regelmäßig (alle auf Englisch) lese, sind eine Schwedin, eine Niederländerin und ein Chilene. Deutsche Comics, die mich gefesselt hätten, habe ich bislang nicht gefunden — na, vielleicht ändert sich das noch.
Viele sind gut, einige sind grandios. Sämtliche Stilrichtungen von den klassischen Sunday Funnies bis hin zu experimentellen Fotomontagen sind vertreten; die Themen sind breit gestreut. Manche der Comics haben einen gewissen Berühmtheitsgrad, ja sogar Kultstatus erreicht. Einige lese ich, weil mich die Entwicklung des Künstlers oder der Künstlerin interessiert, von anderen komme ich einfach nicht mehr los und warte jede Woche gespannt darauf, wie die Geschichte weitergeht. Tolle Sache.
Meine Lieblinge will ich hier in der nächsten Zeit in loser Reihe vorstellen.
Wenn’s ein abgedreht-trashiger Foto-Comic sein darf: http://www.unionderhelden.de
Nicht schlecht –! Den werde ich weiter beobachten. (Hat da einer seinen Papa überredet, einen Anzug anzuziehen und mitzuspielen …? Har!)
Unter den deutschen sind zumindest bei „Nicht Lustig“ immer mal wieder sehr gelungene Cartoons dabei. Als Mutter zweier Söhne hat mich dieser ganz besonders angesprochen:
http://www.nichtlustig.de/toondb/020208.html
http://xkcd.com/ gefaellt mir persoenlich sehr gut.
Xkcd? Hm, wenn ich da die Liebeserklärungen, die Informatiker- und die Gamerwitze aussortiere, bleiben für mich nicht mehr sooo viele übrig.
Kixka, ich fühle mit Dir! :))
tja, online wirds dann ziemlich duenn. ansonsten mag ich hier édika, shelton, griffith und gotlib anfuehren.
🙂 Das heißt wohl auch, unter den Deutschsprachigen wird es dünn …
Wen ich noch mag: Katz & Goldt.