Mainz hat einen neuen Bischof: Im Dom feierten die geladenen Gäste, draußen saß das Volk bei Weck, Woscht un Woi und schaute sich das Ganze auf Großleinwänden an. Schon am Tag zuvor war der Marktplatz von einem Zeltdach beschattet; fragte man, was hier los ist, erzählten die Informierten vom Bischof und die anderen irgendwas mit Deutschland sucht den Superstar.
Derweil hat eine Institution geschlossen: das Residenz/Prinzess-Kino ist nicht mehr. Schon bald wird es abgerissen und ein Wohnhaus hingebaut.


Och, ich wollte, als ich es gestern im Fernsehen sah, schon gratulieren, dachte dann aber, dass es dich nicht so tangierte.
Kein Grund zum Glückwunsch, aber das Riesenraumschiff über dem Marktplatz war sehr, sehr eindrucksvoll! .)
Halleluia, da dachte ich dass der Papst die Bischöfe ernennt und ins Amt hebt. Hier machte es der Vorgänger mit Handauflegung.
Ich habe nicht gesehen, was passiert ist; nur die Vorbereitungen. Mir war aber nicht klar, daß eine Bischofsweihe einen solchen Aufwand bedeutet.
Und dann ist der neue Bischof noch umgefallen, lag mit dem Gesicht auf der Erde. Hoffentlich hat er sich nicht wehgetan.
Dieser Unterwerfungsmasche sollte man nicht trauen.
Erstaunlich, das alles. Die katholische Kirche ist ein Hort der Archaismen; die evangelische wurde gerade zum „Sprachpanscher des Jahres“ gekürt. Tja.