
Und wie sich der Schilderdesigner an seinem Schreibtisch den Kopf zerbrochen haben muß (danke, D., für diese hübsche Vorstellung!):
»Rauchen verboten — gebongt, offenes Feuer verboten — jawoll, Funken verboten … nee, das geht nicht. Funken machen verboten? Nää, klingt doof … Funken verursachen? Auch nicht … Alles, was Funken … nach sich zieht? — Och, jetzt reicht’s aber. Jürgen, wie heißt das noch mal, wenn das Funken gibt? Funkenbildung! Genau! Danke! Is auch viel kürzer … ah, schon Mittag? Jürgen! Kantine!«
Entzündung verboten? 😉
Eine durchgestrichene Wunderkerze wäre es doch als Symbol.
Das stimmt natürlich! Auch wenn Wunderkerzen erst nach brennendem Streichholz, äh, funken …
Oder als Rebus eine durchgestrichene (Gelbbauch-)Unke (bekannt aus Lurchiheften) mit einem F davor. Gelbbauch-, um Verwechslung mit Fröschen und Kröten auszuschließen.
Die Lösung gefällt mir. Allerdings werden sich sicher einige Leser die Rate(=Warte)-Zeit mit einem Zigarettchen verkürzen.
Funken bildet man nicht, macht sie auch nicht, sondern schlägt sie – folglich wäre das einzig Richtige: „Funkenschlag verboten“. Schön ist es auch nicht, aber dergleichen Schilder haben in der Regel leider nicht den Anspruch, dem Leser schöne Texte zu präsentieren.
Das offene Licht wurde auch nicht piktogrammiert, wäre das nicht ein neuer Job für das Darmolmännchen?
Der wohlgelaunte Herr mit der Zeitung unterm Arm ist natürlich einsame Spitze; schon allein der Markenname »Darmol« und die Produktlegende! Wieder was gelernt. Allerdings ist er, steht im Text, immer noch markenrechtlich geschützt!
hihi, schönes Bild! Ich hatte die Szene bildlich vor mir 🙂
Ich kenne Menschen mit einer unglaublich kurzen »Wie konnte es dazu kommen?«-Latenz — die erfinden im Handumdrehen abstruse Geschichten. 🙂
Wer benutzt heute eigentlich noch Streichhölzer? Was ist mit Feuerzeug, Feuerwerk, Feuerstein und Blitzeinschlag…?
😉
Genau! Das fehlt: »Blitzeinschlag verboten«!
Haben sie vergessen.
,)))