Winterwanderland

Winterlicht.
Winterlicht.

Winters scheint die Sonne schräg durch eine Glocke klarer Luft; alles, was nicht beschneit ist, wird zu Gold. Man geht auf strahlenden Wegen, und die zeichnen alles auf, jeden Schritt, jedes Umschauen, jedes Verschwinden hinterm Busch. Katzenspuren, andere, winzige Tatzen, rosenfarben: Blut, und Hundespuren bei der Ermittlung, bis ein Mensch zum Weitergehen pfeift: der Schnee weiß gute Geschichten.

Das Wasser in den Wegrandbrünnchen erfindet völlig neue Spiele. Es steht der Wald nicht starr und schweiget, sondern eher so, als könne er sich jeden Moment schütteln und aufspringen und ein Stückchen über die kristallinen Flächen mitlaufen.

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Jeder Schritt kracht wie ein herzhafter Biß in Zwieback, der Boden knistert frostig, in Zellophan verpackt. Lang scheint die Sonne nicht, nur nicht getrödelt –! Kein Wunder, daß man mit einem Bärenhunger heimkommt.