Die Sonne zwängt sich durch die Wolkenlücken
und sendet dürre Strahlen gen Asphalt.
Die südlicheren Tage sind vorüber. Es ist kalt.
Zwar möcht ich gerne mich vor der Erkenntnis drücken,
nur hängt das Sommerkleid unübersehbar schlaff vom Bügel,
von dem ich eben erst den Wintermantel rafft‘.
Ich fror dann doch zu sehr in luftig-leichtem Taft
beim Gang durch die (doch grad noch sommerlichen!) Hügel.
Man müßte langsam wirklich auch die Wohnung wieder —
ach was, ich trage Wolle drunter! Und so kühl …
man unterschätzt ja leicht die Temp’raturen nach Gefühl …
Dann tau’n beim Kochen mir am Herd die starren Glieder.
Ich gebe mich geschlagen. Ja: Ich stell die Heizung an.
’s wird Winter. (Nimm es hin. Und dann gewöhn dich dran.)
Aus der etwas angestaubten Reihe der Haushaltssonette. Und: anderen geht es auch nicht anders.
Und: Mitspieler willkommen!
Das dichtet richtig dicht und warm und wollig.
Warmen Dank für gezauberte Lächeln.
Lieber Dichtung als Verseschmiederei, so zumindest werden Häuser winterfest … ,)
Ja, so ist es! 🙁
Hab mich auch erst geziert
Gerade noch unter Pinien
Warf das Meer blaue Linien
Ärmellos jetzt verkehrt
Zurück am heimischen Herd
Wärm ich meine Knochen
Will Sauerkraut kochen
Sommererinnerung nährt
Kaum zwei Wochen.
Oh, aber das ist hübsch! Hach. Ich danke fürs Gereimte!
Bitteschön, ist zwar kein Sonnett, aber… 😉
Ja, das finde ich auch hübsch.
Freudsche Fehlleistung, das Sonett wurde zum Sonnett – warum wohl? Die Sonne fehlt!
Scheint so! ,)))
😉