Jedes Jahr einer mehr; und Du, damals, die Geschichten mit gutem und schlechtem und die ohne Ende, das liegt schon tief innen. Wollte ich das loswerden, ich müßte mich aushöhlen.
Weißt Du noch?, würde ich Dich gerne fragen. (Du antwortest nicht. Ich weiß. Also denke ich an Dich, daß etwas bleibt von Dir.)
oooh … ich ahne …
Ja, genau. Immer noch ein Jahr. (Wo die Zeit herkommt, müssen viele davon sein.)
Mir gefällt die Vorstellung eines Dialogs, bei dem man sich das (faktisch fehlende) Gegenüber aus den Erinnerungen und Geschichten selbst erschafft. Ein Trost vielleicht, wo nichts sonst zu trösten vermag.
Gruß, Uwe