Die städtischen Grünanlagen werden zwei-, dreimal im Jahr, je nach Kassen- und Wetterlage, gerodet. Dieses Jahr waren sie so lange trostlos, daß mich sogar ein Stiefmütterchen rührt.

Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt.
oh, das war jetzt kuhl, wie das bild aufgeploppt ist, wo ich meinen reader geöffnet habe … und geblendet hat es mich, das veilchen (oder ist es kein veilchen?). schön ist es alleweil!
herzlich, soso
Jagenau — das schaffen die häßlichen jungen Pflänzchen nur nach einem langen Winter. Danke fürs Blendenlassen! ,)
Alles, was blüht, ist willkommen wie nie.
Ich ertappe mich sogar dabei, wie ich vor Blumenläden stehenbleibe; da bin ich sonst nicht besonders anfällig. In der Stadt ist das vielleicht noch ein bißchen schlimmer als auf dem Land, wo man ja immerhin die Vorbereitungen der Natur beobachten kann …
Hoffentlich macht jemand in den kommenden Wochen Time-lapse-Fotografien.
Hier straußen scheint alles in den Startlöchern zu stehen und zu drängeln, besonders die Forsythien platzen fast vor Ungeduld. Gerade ist es aber zu nass für Fotos. Ich sollte meiner Kamera mal ein Regenmäntelchen besorgen.
Erst Amseln mit Socken, dann Kameras mit Regenhaube … Wo soll das noch enden.
Das zweite gibt es tatsächlich. Das endet dann so: Ich pitschnass, die Kamera trocken.
Eigentlich sind Stiefmütterchen schön, wenn man sie nicht so mit Jägerzaun-Idylll oder Friedhof verbinden würde. Und dieses Jahr geht es mir sowieso wie dir, ich lechze nach Farben. Die Forsythien blühen hier schon. Es ist aber dunkel hier im Südwesten und regnet bei 13 Grad.
Man wird bescheiden, alles nach dem Motto: Froh zu sein bedarf es wenig.
Mich freuen sie ja jedes Jahr, die Stiefmütterchen und Hornveilchen.