0 Gedanken zu „Gold & Tod

  1. Auch schön, sich mal Zeit für die Toten zu nehmen, mal innezuhalten. Mit goldenen oder eisigen oder rostigen Gedanken an sie.
    Früher, so hab ich es in Erinnerung, achteten die Menschen noch darauf, nicht vor dem „Totensonntag“ (der zwar nichts mit dem Volkstrauertag zu tun hat, aber dennoch eine feine Rückbesinnung auf die Verstorbenen des Jahres bietet) Lichterketten aufzuhängen oder Männer in roten Mänteln die Hausfassade raufklettern zu lassen. Glühwein auf Weihnachtsmärkten gab es erst nach dem ersten Advent. Gut so. Alles hat seine Zeit. Früher gehabt. Danke für die Bilder!

    1. Das kenne ich: Totensonntag wurde der erste Lebkuchenteig angesetzt. Und dann konnte Weihnachten so langsam kommen.
      Unseren Alltag hat der Konsum im Griff. Das Fest des Kaufens wird möglichst lang ausgedehnt, das Ende allen Konsums möglichst weit weggeschoben.

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