
Der erste ist der bunteste meiner Weißen: mit blauem Band, ganz frühlingsgerecht, samt goldenen Mustern darauf. Heute sehr früh habe ich ihn zuletzt gesehen, wie er im Morgenlicht auf dem Bahnhsteig in Hannover-Kleefeld stand, gleich an der Notrufsäule. Ich hoffe, er hat eine gute Reise.

Mach´s gut, Goldstück. 😉
Andere setzen ihre Haustiere auf Autobahnparkplätzen aus. Ein Fall für die Bundespolizei?
Waaas? Einfach so auf die Straße? Dann kann ja sonst was passieren!
Ich würd am liebsten hinfahren und ihn holen…
wie grausam!
Och, Ihr aber –! Nix grausam — der geht jetzt auf Abenteuer!
Ich frag mich, wo der sein Ticket hat…?
Naja, er kommt wohl nicht an die Tasten des Automaten und muß nun schwarzfahren … (Sofern ihm jemand beim Einsteigen behilflich ist.)
Für das zweite Foto musstest Du Dich auf den Bauch legen. Weiß er das zu schätzen?
Das war die letzte Verbeugung. Und so tief nicht; es reicht, wenn sich die Kamera auf den Bauch legt. 🙂
Ich find’s herrlich und mache das auch öfters. Meine Söhne hatten mal Kuscheltiere aus echtem Pelz geschenkt bekommen, die dann später zu schade zum Wegwerfen waren. Also Zettel dran mit Spruch drauf und ausgesetzt. Schade nur, dass man nicht sieht, wer es mitnimmt. Ich mache das mit allen Kleinigkeiten, die ich nicht mehr brauche: einfach in der Bahn liegenlassen (aber am besten mit Zettel, sonst landen die Dinge noch im Fundbüro).
Mir gefällt der Gedanke, daß jemand sie findet, der sie gebrauchen kann. Und sich vielleicht den Kopf zerbricht, wie sie da hinkommen, wo sie sind. Und sich ganz vielleicht wilde Geschichten dazu ausdenkt.
Hoffentlich braucht er nicht doch die Notrufsäule.
Eierfrühstück am Bahnhofstrottoir-, ein Abschied.