Als ich klein war, dachte ich, wer stirbt, wird ein halbtransparenter Schemen, schlüpft durch eine Wolkenlücke in den Himmel und schaut dann von oben dem Treiben auf der Welt zu, denkt sich sein Teil und freut sich, wenn unten jemand winkt.
Etwas älter dachte ich, der Tod sei egal; Hauptsache, man lebt.
Heute fällt es mir leichter, die eigene Sterblichkeit zu akzeptieren als die anderer. Da kann ich noch so viele Menschen verlieren, das wird nicht besser. Man gewöhnt sich nicht.
Es gibt Geschichten, über die muß man nachdenken, ob man will oder nicht. Vor allem, wenn man nicht will.
Du sprichst mir aus dem Herzen. Danke für den kniffligen Link!
(Ich glaube, sich gewöhnen wäre schlecht. Die kniffligen Fragen stellen ist zwar schwer, aber nötig.)
Danke für den Link, ja nun sinniere ich auch … gut so!
herzliche Grüsse
Ulli