
Beim Herrn Zeilentiger ging’s kürzlich um die Freuden katholischer Marktstädte. Katholische Bräuche der Kar- und Osterzeit finde ich höchst faszinierend. In protestantischen Gegenden gibt es zu Ostern Gottesdienste – und Rummel; jeder hat ein so frohes Fest wie er nur kann.
(Für den Titel danke ich dem Herrn Buchfink.)
Hierzulande gibt es seit einiger Zeit wieder einen Brauch, der ein österliches Äquivalent zur Weihnachtskrippe zu sein scheint: das heilige Grab. Eine Grabhöhle, nach vorne offen, drinnen ein liegender Christus, das ganze mehr oder weniger liebevoll in eine Landschaft aus Topfpflanzen, Palmwedeln und Moos eingebettet. Wo engagierte Nonnen das Regiment haben, findet man sogar Orangenbäumchen.
Hallo Lakritze, ich habe Dich für den Liebsten Award nominiert, ich hoffe, Du bist mir nicht böse.
Ach, ich glaube, du musst dafür auf meine Seite gehen.