Vorliebe

Meine Texte mag ich am liebsten, wenn sie mir vollkommen fremd geworden sind. (Zusatz: und ich nichts dran zu verbessern finde.)
Das kann dauern. Bei Fotos ist das anders; die werden nie handzahm, bleiben dem Augenblick verhaftet. Worte hingegen wachsen langsam und manchmal schmerzhaft; sie ganz wieder zu vergessen, kostet Zeit.