Der Badeanzug geht weiter.

Inzwischen sind wir bei der ersten Anprobe.

Schick: schiefe Schere.
Schick: schiefe Schere.

Ausgehend von Entwurf A hat C. eine Vorversion zusammengenäht (nicht gleich mit dem richtigen Stoff, damit der im Falle eines Falles nicht ruiniert wird). Die habe ich anprobiert, und dann wurde noch mal gründlich geprüft, glattgezogen, nachgebessert, angezeichnet und fixiert.
Was ich jetzt schon sagen kann: so einen Badeanzug hatte ich noch nie. Den merke ich gar nicht, wenn ich ihn anziehe. Und er wird genau so, wie ich ihn haben möchte! Ich bin immer noch ganz fasziniert von den vielen Dingen, die ich bestimmen kann. Wie lang die Beine, wie tief der Ausschnitt? Solche Streifen, oder lieber solche? Hier eine Naht? Knöpfe?
Die nächste Version wird dann schon eine ziemlich fertige, wie es aussieht. Und dann … kann der Sommer kommen. Oder ich gehe ins Hallenbad.
 
PS: Ich habe mittlerweile meinen alten Badeanzug wiedergefunden. Das Tragegefühl ist, wie ich es in Erinnerung habe, nämlich ungefähr dieses. Ehrlich, kein Vergnügen. Und ungefähr genauso schön.

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    1. Das Vormodell war — hust — aus hautfarbenem, hm, Stützstrumpfstoff. (<– kann man auch nicht drei mal schnell hintereinander sagen.) Kann ich nicht empfehlen; es sei denn, man möchte auf zwei Meter splitterfasernackt und nabellos erscheinen. .))

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