Nicht zu finden, die Karte, Maßstab 1:25 000, mit sämtlichen Höhenlinien, Sehenswürdigkeiten, Gemarkungsnamen, so recht zum Vorwegwandern mit den Augen; aber nun eben fort, verlegt. (Dabei hatte ich doch gerade erst. Nächstes Mal muß ich wirklich. Was man nicht im Kopf.)
Plan B für den unvertrauten Weg: freihändig gehen. Es soll auch Wegmarken geben.
Für alle Fälle: die Himmel im Blick behalten und in der Nacht den Nordstern wissen.
freihändig gehen – ein schöner begriff, den du da schaffst. vor lauter karten(apps) werden wir noch zu kartensüchtigen und vergessen darob die welt um uns herum – ist nicht nur mit kartenlesen so.
schön formuliert!
Danke! Vorgegebenes hat seine Verdienste, aber wie war das: nur wer sich verirrt, lernt eine Gegend wirklich kennen? Ich gebe mir die Chance. .)
Du weißt ja das Zauberwort: Ich bin eine Bloggerin. Holt mich hier raus!
Aber in welche Kamera sprechen –?
Hmmm? Das Smartphone ist das Fernsehstudio des kleinen Mannes / der kleinen Frau. Sei Dein eigener Star! Deine eigene Djungelshow, Deine eigene kleine Portion Kakerlaken, Dein eigener kleiner B-Promi ….
Also. Smartphone. Das ist ja die Kröte, die ich bislang nicht geschluckt habe.
Merke: Der weiteste Weg ist immer die unbekannte Wegabkürzung.
Und die Wegmarken – wir sind zwischen verwitterten und verborkten Amsel, Wildschwein und Fasan hin und her gependelt, kaum zu identifizieren wie Tattoos auf alter, schlaffer Haut, inzwischen wieder zu Hause angekommen.
Das kenne ich — werden die Schilder erst alt genug, sind die Ähnlichkeiten zwischen Amsel und Wildschwein verblüffend. Gut, daß es trotzdem geklappt hat!
Dem freihändigen Verlaufen war ich schon immer ausgeliefert, weil ich noch nie die Linien und Punkte auf einer Karte mit dem in Verbindung bringen konnte, was ein Weg oder ein Wald oder eine Wiese war. Es ist dem Entdecken jedoch immer förderlich gewesen. Wünsche fröhliches Verlaufen.
Für alle Fälle sollte man einen (Ruck-)Sack voll Kieselsteine mitnehmen.
ja, weil das mit den Brotkrumen erfahrungsgemäß schief geht.
Danke. (Und die eigenen Kieselsteine auf dem Buckel durch den Wald schleppen, das hat schon was. Mindestens unter dem, ähm, Fitneßaspekt.)