Sich richten

Nicht zu finden, die Karte, Maßstab 1:25 000, mit sämtlichen Höhenlinien, Sehenswürdigkeiten, Gemarkungsnamen, so recht zum Vorwegwandern mit den Augen; aber nun eben fort, verlegt. (Dabei hatte ich doch gerade erst. Nächstes Mal muß ich wirklich. Was man nicht im Kopf.)
Plan B für den unvertrauten Weg: freihändig gehen. Es soll auch Wegmarken geben.
Für alle Fälle: die Himmel im Blick behalten und in der Nacht den Nordstern wissen.

0 Gedanken zu „Sich richten

  1. freihändig gehen – ein schöner begriff, den du da schaffst. vor lauter karten(apps) werden wir noch zu kartensüchtigen und vergessen darob die welt um uns herum – ist nicht nur mit kartenlesen so.
    schön formuliert!

      1. Hmmm? Das Smartphone ist das Fernsehstudio des kleinen Mannes / der kleinen Frau. Sei Dein eigener Star! Deine eigene Djungelshow, Deine eigene kleine Portion Kakerlaken, Dein eigener kleiner B-Promi ….

  2. Merke: Der weiteste Weg ist immer die unbekannte Wegabkürzung.
    Und die Wegmarken – wir sind zwischen verwitterten und verborkten Amsel, Wildschwein und Fasan hin und her gependelt, kaum zu identifizieren wie Tattoos auf alter, schlaffer Haut, inzwischen wieder zu Hause angekommen.

  3. Dem freihändigen Verlaufen war ich schon immer ausgeliefert, weil ich noch nie die Linien und Punkte auf einer Karte mit dem in Verbindung bringen konnte, was ein Weg oder ein Wald oder eine Wiese war. Es ist dem Entdecken jedoch immer förderlich gewesen. Wünsche fröhliches Verlaufen.

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