0 Gedanken zu „Schöne Sachen IX

  1. Das Muster kenne ich nicht und hab es daher nicht in meinem Vorrat von mehreren Hundert Geschenk/Schrankpapieren, die ich zum Kaschieren von Einbänden selbstgebundener Bücher angesammelt habe.
    Eine echte Rarität!

    1. Ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Jugendzeit auch Schränke mit Schrankpapier ausgeschlagen habe (offensichtlich mit Begeisterung, denn es waren viele Meter, an die ich mich jetzt erinnere). Das Konzept ist aber inzwischen so vollkommen aus meinem Leben verschwunden, dass mich erst dein Artikel wieder mit diesem Wort „Schrankpapier“ konfrontierte und einen heftigen „da war doch was“-Reflex im Schrankpapierlappen des Großhirns auslöste.

    2. Wie gut, Vilmos, daß Du die Sprache auf den Schrankpapierlappen des Cortex lenkst. Ich bin sicher, es gibt auch einen Gaslaternenlappen und einen für Seidenherrenschirme. Und natürlich, wenn auch wesentlich profaner, einen Putzlappenlappen. (Was man in Lappland alles im Kopf hat, ich kann es mir abendfüllend ausmalen …)

    1. Das Bild ist gestochen scharf — das Muster ist unscharf. Ich vermute, daß es deshalb sein Dasein in finsteren Schränken fristen mußte und nie Geschenkpapier wurde. (Als Bucheinband würde es allerdings vielleicht für Migräneratgeber taugen …)

    1. Hach, schön. Man staunt und fragt sich, wo die ihre Themen hernehmen — gibt es wirklich so viele Leute, die sich für Schrankpapier interessieren, daß von denen eine Zeitschrift leben kann –?

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