Freitagstexter: Muß ja!

Sylvia hat gesprochen, der Pokal für Danebenbenehmen steht wieder bei mir; ich also in die Archive, gegraben und alte Bildchen abgestaubt, und hier wären wir nun. Meine Damen und Herren:

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Bitte betexten, nach alter Freitagstextersitte bis zum Dienstag, Schlag Mitternacht. Jedes Ergebnis des Betextungsprozesses bitte in den Kommentaren vermerken. Es muß nicht lustig, darf auch absurd, kann sogar auf den ersten Blick unverständlich sein – alle Kommentare werden in Betracht gezogen und am Mittwoch die Siegerin, der Sieger bekanntgegeben, die/der, wofern über ein eigenes Blog verfügend, dann die nächste Runde veranstaltet.

Wie üblich: Regeln beim Herrn Wortmischer. Infos auf Twitter. Erstkommentare schalte ich frei, sowie ich sie finde.

Frisch zu! Tut nicht weh, ist nur Text!

 

 

0 Kommentare zu „Freitagstexter: Muß ja!

    1. Danke! @gnaddrig, das ist in Prag auf dem Vyšehrad, als da dick Schnee lag. korrigiere: im Frühling. Verschneit war <a href=https://lakritze.blogda.ch/2016/01/22/postkarte-aus-der-goldenen-stadt/pr-vys/"ein andermal.

  1. Sehr geehrte Hausbewohner, auf Grund des derzeitigen hohen Krankenstandes in unserem Betrieb sind wir nicht der Lage unseren Service zu Ihrer vollständigen Zufriedenheit auszuführen. Wir haben Ihre Beschwerde mit Bedauern aufgenommen. Selbstverständlich werden wir das Laub entfernen, sobald wir dazu wieder in der Lage sind. MfG Ihr Hausmeisterservice

  2. (Was für ein Köder!)

    … Er blickte auf, die Gestalt war verschwunden, dafür war auf einmal der Gang in fahles Licht getaucht. Sie hatte ausgesehen wie R., auch die Stimme, die ihn vorher aus dem Schlaf geweckt hatte, war R.s Stimme gewesen, es machte ihn immer noch benommen. Aber hätte sie inzwischen nicht älter sein müssen? Er schämte sich, dass er nach allem, was gewesen war, die letzten Jahrzehnte nicht mehr an sie gedacht hatte. Er überlegte, was er machen sollte. Zu Anfang seines Besuchs hatte Pater Laurentius ihn gewarnt, diesen Teil des Klosters nicht zu betreten, zu unsicher sei der verlassene Flügel. Aber er würde sich jetzt nicht von den Warnungen eines sonderbaren Alten abhalten lassen. Langsam ging er auf die Treppe zu….

  3. Beschwerlich der Beginn,
    Angst und Verlust nach allem Gewinn.
    Laub und Staub der Jahrhunderte
    gebar uns bereits als Verwundete.

    Die Mühen der Ebene
    und manches Vergebende
    -ein Ausblick nur da drüben-
    auf Gelingendes verscheucht die trüben

    Gedanken
    geraten ins wanken

    und lichter wird mit jeder Stunde
    was sich kundtut aus altem Munde,
    die Tage, die bleiben, dann zählbar.
    Erkennen mit einem Mal wählbar.

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